Bandwettbewerb: Harburger räumen in Eidelstedt ab

Voller Einsatz: Sieger im Vorentscheid von „Pop up“ wurde die Gruppe „Dosed Follies“. Foto: rs
Hamburg: Eidelstedter Bürgerhaus |

Die „Dosed Follies“ gewinnen „Pop up“-Vorentscheid im Eidelstedter Bürgerhaus

Sie kamen als Außenseiter nach Eidelstedt – und gingen als Sieger: die „Dosed Follies“. Die Band ist damit im Finale des Wettbewerbs „Pop up“ und tritt am 10. Juni zusammen mit anderen Regionalsiegern im „Knust“ an der Sternschanze auf. Die fünfköpfige Jury und das Publikum in „Saal 99“ im Eidelstedter Bürgerhaus hatten sich für die Band aus Harburg entschieden.
Dabei war deren Auftritt in Eidelstedt nur eine Verlegenheitslösung. Weil die Liste der auftretenden Bands im Harburger Kulturzentrum „Riekhof“ bereits voll war, durften sie in Eidelstedt auftreten. Pech für die Lokalmatadoren wie „Frazz“ aus Schnelsen, die 2011 im Bürgerhaus Eidelstedt den Vorentscheid gewonnen hatten.
Den Publikumspreis heimsten die „Fire Flames“ aus Schnelsen ein. Viele der Bands hatten ihre Fans gleich mitgebracht. „Ich bin wegen ‚Frazz’ hier“, bekannte Steffen Quast (16) aus Schnelsen. Die „Frazz“-Musiker sind Freunde von ihm. „Ich bin hier, weil mein Sohn Tim als Bassist bei ‚Dosed Follies’ spielt“, sagte Hans Kneesch nicht ohne Stolz. Vater Kneesch mag aber eher Bluesrock à la Eric Clapton als den harten Rock, den der Sohn spielt. Luise (14) aus Eppendorf war ebenfalls wegen der Siegerband mit einer Freundin nach Eidelstedt gepilgert.
Vielen Jüngeren war die Musik der Älteren aber doch wieder „zu laut“, sagten Larissa (11) und Sonja (12) aus Schnelsen und Eidelstedt, die bei „Fire Flames“ mitspielen. Musikerkollege Daniel (12) gefiel hingegen die Band „Disgraced Disaster“. Sein fachkundiges Urteil: „Die haben gut gerockt.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.