Alles besser im Lüttkamp?

Runter vom Gas: Mit Tempolimits soll in Wohnstraßen der Verkehr gebremst werden (Symbolfoto). Für den Lüttkamp zieht die Polizei eine positive Bilanz. Foto: cv

Tempo 30-Zone: Polizei zieht positive Bilanz nach fünf Jahren

Carsten Vitt, Lurup

Hamburg tut sich schwer mit Tempo 30-Zonen. Oft müssen Anwohner und Lokalpolitiker jahrelang hartnäckig Forderungen aufstellen und reihenweise gute Argumente anführen, damit sich etwas ändert. So war das auch beim Lüttkamp in Lurup.
Anwohner klagten über Durchgangsverkehr, Raser und gefährliche Überholmanöver in der Straße. 2011 beschloss die Altonaer Bezirksversammlung, den Lüttkamp umzubauen, damit weniger Autos durchfahren. Die Wohnstraße wurde zwischen Farnhornweg und Jevenstedter Straße zu einer Tempo 30-Zone. Nun zieht die Polizei eine positive Bilanz.
Demnach hat sich die Verkehrsmenge deutlich verringert: Wurden 2006 an einem Tag 10.800 Fahrzeuge gezählt, sind es zehn Jahre später 3.700 täglich, heißt es in einem Papier des Polizeikommissariats 25. Auch das Tempo der Autos habe sich verringert: So waren 2009 Geschwindigkeiten deutlich über 50 Stundenkilometer gemessen worden, 2016 hingegen im Schnitt 43 Stundenkilometer.
Insgesamt, so die Polizei, sei das wichtigste Ziel erreicht: Es fahren deutlich weniger Fahrzeuge durch den Lüttkamp als vor dem Umbau.


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Betreff: Lüttkamp
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2 Kommentare
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Angela Eggers aus Lurup | 23.08.2016 | 12:15  
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MANFRED PANEK aus Lurup | 28.08.2016 | 11:12  
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