300 Wohnungen auf Ex-Dello-Fläche

Platz für Wohnungen: Das Autohaus „Opel Dello“ hatte Ende letzten Jahres dichtgemacht. Foto: cvs

Auf dem Gelände östlich des Eidelstedter Platzes ist Ende 2017 Baustart

Ch. v. Savigny, Eidelstedt
Die Vorbereitungen für die Bebauung der Fläche zwischen Rungwisch und Eidelstedter Dorfstraße gehen in die entscheidende Phase: Anfang September treffen sich letztmals die beteiligten Planungsbüros und die gewählten Bürgervertreter bei einem Workshop, um über Art und Umfang der geplanten Wohnbebauung zu entscheiden. Es geht um das frühere Eck-grundstück von Opel Dello (Eidelstedter Platz / Eidelstedter Dorfstraße) und angrenzende Flächen. Das Elbe Wochenblatt fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

-Auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Areal entstehen ab Ende 2017 etwa 300 Wohnungen. Bauherr ist das Unternehmen GS Bau aus Neu Wulmstorf.
E Gebaut wird in zwei Abschnitten: Der nördliche Teil soll sechs Häuser mit drei bis fünf Stockwerken sowie insgesamt rund 80 Wohnungen umfassen. Dieser Abschnitt ist nicht Bestandteil des Workshop-Verfahrens. Baubeginn: um den Jahreswechsel 2017/2018 herum.

- Der südliche Teil (zweiter Bauabschnitt) wird mit 200 bis 250 Wohnungen bebaut. Laut Bezirksamt sollen Eigentumswohnungen, Mietwohnungen und geförderte Mietwohnungen entsprechend der Regelungen des „Bündnisses für das Wohnen in Hamburg“ („Drittelmix“) errichtet werden. Allerdings wird im Moment noch darum gestritten, ob überhaupt Sozialwohnungen gebaut werden sollen oder nicht. Weiterhin entstehen im Erdgeschoss Flächen für Einzelhandel, Gastronomie, Arztpraxen sowie für eine Apotheke.

- Streitpunkt bezahlbare Mieten: Die örtliche CDU hatte sich gegen geförderten Wohnungsbau ausgesprochen, da es im Stadtteil bereits genügend Sozialwohnungen gebe. Linke-Politikerin Zaklin Nastic (Bezirksversammlung Eimsbüttel) widerspricht: „Es fallen zurzeit tausende Wohnungen aus der Sozialbindung ‘raus. Der angestrebte Drittelmix wurde noch nie erreicht.“

- Das Ergebnis des Work-shop-Verfahrens wird im Spätherbst im Stadtteilbeirat vorgestellt. Auch um die Fassadengestaltung wird es gehen – Anwohner hatten sich im Vorfeld für eine „hochwertige Architektur“ ausgesprochen. Laut Kai-Michael Dudda, Geschäftsführer der GS Bau, kein Problem: „Wir planen eine Fassade, die die Bedeutung des Standortes heraushebt“, sagt er.
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