Zwei Süd-Teams in der Hamburg-Liga

Neuenfeldes Spitzenspieler Olaf Porath hat seine Schulterverletzung auskuriert und freut sich mächtig darüber, mit seinem Team wieder auf Punktejagd zu gehen. Foto: rp
Hamburg: Schule Arp-Schnitger-Stieg 19 |

Tischtennis: TTC Neuenfelde und Aufsteiger SV Grün-Weiss Harburg haben den Klassenerhalt im Visier

Von Rainer Ponik. Sie stehen wieder an der Platte: Nach längerer Wettkampfpause hat am gestrigen Freitag, 6. September, die neue Saison begonnen. Mit dem TTC Neuenfelde und Aufsteiger SV Grün-Weiss Harburg gehören nun immerhin zwei Herrenteams aus dem Süderelberaum zu den zwölf Teams in Hamburgs stärkster Spielklasse.
Beide Mannschaften haben sich bescheidene Ziele gesetzt. „Wir wollen möglichst schnell so viele Spiele gewinnen, dass wir gar nicht erst etwas mit dem Abstieg zu tun bekommen“, sagt Neuenfeldes Arne Rückmann, der mit dem TTC im letzten Spieljahr auf Rang acht landete.
„Das war natürlich nicht unser Anspruch, aber den monatelangen Ausfall von Olaf Porath konnten wir nicht immer kompensieren“, begründet der Mannschaftsführer die mäßige Saisonbilanz.
Inzwischen hat Neuenfeldes Nummer eins seine Schulterverletzung weitgehend auskuriert und stand gestern Abend im Auftaktspiel beim TH Eilbeck (das Endergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) an der Platte. Obwohl der TTC über eine sehr erfahrene und gut eingespielte Mannschaft verfügt, bleibt man am Arp-Schnitger-Stieg bescheiden. „Thomas Lüthje, Stephan Holst und Christian Bartels stehen für Einsätze nur noch selten zur Verfügung, sodass wir von Verletzungen möglichst verschont bleiben sollten“, hofft Arne Rückmann darauf, dass der TTC „nicht wieder so ein Seuchenjahr“ wie in der letzten Saison erleben muss.
Beim Klassenneuling aus Harburg, der als Landesliga-Vizemeister in die höchste Hamburger Spielklasse aufgestiegen ist, muss man dagegen wohl kleinere Brötchen backen. Mit besonderer Vorfreude blickt man natürlich dem ersten Lokalderby gegen den TTC Neuenfelde entgegen, dass am 23. November beim SV Grün-Weiß stattfinden wird. „Das ist für jeden schon etwas Besonderes“, sagt Harburgs Ranglistenerster Harald Brinkmann, der früher selbst lange Jahre für den Ligakonkurrenten gespielt hat. Bis dahin aber wollen die Grün-Weißen ihre ersten Punkte aber schon lange auf dem Konto haben.
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