Fischbek gibt nicht auf!

Linksaußen Sibel Ören zählt zu den erfahrensten Fischbeker Spielerinnen. Seit mehr als 20 Jahren trägt sie das Trikot des TVF. Mit ihrer Mannschaft will sie den sofortigen Wiederabstieg verhindern. Foto: rp

Handball-Hamburg-Liga: Düstere Bilanz für TVF-Damen: Sieben Spiele, sieben Niederlagen

Von Rainer Ponik.
Als die Handballerinnen vom TV Fischbek im Frühjahr den Wiederaufstieg in die Hamburg-Liga schafften, war die Freude natürlich riesengroß. In den sieben ersten Punktspielen gab es für die Mannschaft von Thorsten Siemens in Hamburgs stärkster Spielklasse aber leider noch keinen Grund zu feiern. Sämtliche Spiele gingen verloren. Der Aufsteiger nimmt zurzeit den letzten Tabellenplatz ein.
„Wir haben wirklich die Seuche!“, ärgert sich Chefcoach Thorsten Siemens über die vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle. Bislang war es unmöglich, zweimal nacheinander mit der gleichen Besetzung ins Spiel zu gehen. Vor allem die Langzeitausfälle von Spielmacherin Johanna Misiak, (Muskelentzündung) und Rückraum-Ass Anja Langer wiegen schwer.
Ans Aufgeben denkt man in Fischbek trotz der überwiegend klaren Niederlagen trotzdem nicht. „Warum auch, denn der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt ja nur vier Punkte“, freut sich Thorsten Siemens über die anhaltend gute Trainingsbeteiligung, die nur eines von vielen Indizien dafür ist, dass sich das Team noch längst nicht aufgegeben hat.
„Wir brauchen aber dringend ein Erfolgserlebnis, damit der Knoten endlich platzt“, hofft Thorsten Siemens auf den
ersten Saisonsieg. Bisher fehlte neben wichtigen Spielerinnen vor allem die Konstanz. Fischbek hielt phasenweise gut mit, konnte nach gutem Start aber häufig nicht mehr mithalten und ging am Ende nicht selten unter.
Das jedoch soll sich so schnell wie möglich ändern. Schon im Spiel am morgigen Sonntag (15 Uhr, Halle Reesenbütteler Redder) in Ahrensburg traut Thorsten Siemens seiner Mannschaft einen Punktgewinn zu.
„Wenn alle daran glauben, haben wir auch die Chance, aus Ahrensburg etwas mitzunehmen“, ist Siemens sicher. Es wäre ein Punktgewinn, der den zuletzt arg gebeutelten Fischbekerinnen sehr gut tun würde.
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