Wilhelmsburgs neuer Norden

Im umrandeten Bereich soll das Spreehafenviertel entstehen. Foto: IBA

Planungen für das Spreehafenviertel starten –
Informationsveranstaltung am 15. Juni im Bürgerhaus

Olaf Zimmermann, Wilhelmsburg

Die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße wirkt wie ein großer Befreiungsschlag. In Wilhelmsburg sollen in den nächsten Jahren auf einer Fläche von 89 Hektar rund 5.200 Wohnungen entstehen. Auch zusätzliche Schulen, Kindertagesstätten und Gewerbeflächen sind vorgesehen. Jetzt starten die Planungen für das Spreehafenviertel, ein 20 Hektar großes dreieckiges Gelände zwischen Reiherstiegviertel, Ernst-August- Kanal und dem Spreehafen.
Rund 1.000 Wohnungen können hier gebaut werden. Angedacht ist eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Freizeit und Sport.
Ohne erhebliche Eingriffe in vorhandene Grünflächen können die Pläne kaum umgesetzt werden. Auch der Grandplatz an der Landesgrenze und die Tennisanlage des TC Wilhelmsburg werden verändert. Das künftige „Sportzentrum Nord“ soll fünf nebeneinander liegende Tennisplätze an der Harburger Chaussee, südlich davon ein Großspielfeld mit Naturrasen und noch weiter südlich zwei Großfeld-Kunstrasenspielfelder umfassen.
Bei den Planungen für das Spreehafenviertel dürfen die Wilhelmsburger von Anfang an ein Wörtchen mitreden: in Diskussionsveranstaltungen, in Workshops und im Internet. Am Donnerstag, 15. Juni, werden Vertreter der IBA Hamburg, die das Projekt Spreehafenviertel entwickelt, im Bürgerhaus, Mengestraße 20, informieren. Los geht’s um 18.30 Uhr.
Die online-Befragung auf www.spreehafenviertel.de läuft noch bis zum 28. Juni. Wie schon in den Verfahren für das Elbinselquartier und das Wilhelmsburger Rathausviertel werden die Bürger mehrmals die Gelegenheit bekommen, eigene Wünsche und Ideen in das Verfahren einfließen zu lassen. Im November soll feststehen, wie das Quartier künftig aussehen wird.

❱❱ www.spreehafenviertel.de
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