„Wi packt ut“. Plattdüütsche Leder un Geschichten im DUCKDALBEN.

Buten: Der international seamen´s Club DUCKDALBEN
 
Binnen: Gerd Spiekermann
Hamburg: Duckdalben |

Am Donnerstag, 29. Mai 2014, 16 bis 18 Uhr, lädt der international seamen´s club DUCKDALBENzu einer literarisch-musikalischen Himmelfahrtstour auf Platt: „Wi packt ut“. Gerd Spiekermann, Jochen Wiegandt, Jan Graf, und Lars& Timpe präsentieren plattdüütsche Leder un Geschichten. Der Noamdach (Nachmittag) wird moderiert von Werner Momsen (Klappmuulkomiker). Einritt frei. Spenden zu Gunsten der Deutschen Seemannsmission erbeten! Adresse: Zellmannstraße 16 in Waltershof, neben dem Eurogate-Terminal, 21129 Hamburg. Parkplätze vorhanden.

Spiekermann ist für 2013/14 die „Stimme für Seeleute“ der Deutschen Seemannsmission e. V. und damit Sprachrohr der Seeleute an Land.

Hört mol en beten to bi de Benefizveranstaltung för de Seelü. De een vertellt, de anner singt in de Seemannsclub:

Gerd Spiekermann: Der Autor und NDR-Redaktionsleiter liest aus seinem plattdeutschen Werk. Er ist auch außerhalb des DUCKDALBENS gut zu hören – im Radio. Als Redaktionsleiter ist er bei der NDR Hamburg Welle 90,3 verantwortlich für niederdeutsche Sprache. Seine Sendung ist Programm: Hör mal’ n beten to. Die Arbeit für´s Platt hat Erfolg: Er erhielt u.a. den Fritz-Reuter-Preis der Carl-Toepfer-Stiftung. Die unbekannte Seite des Plattsnackers, der sonntags die „Sonntakte“ on air beim NDR bringt: Spiekermann ist studierter Romanist und Politikwissenschaftler. Im DUCKDALBEN vertellt er, „packt ut“, was er frisch geschrieben hat und verrät, wat ick nich utstohn kann“.

Jochen Wiegandt versteht sich als Nachfolger der Hamburger Volkssänger und bewahrt so „schöne alte Lieder für unsere schnelle Zeit“. Außerdem schreibt er Eigenes: von “Chan-songs” bis “Plattblues". Wiegandt gelingt es, so die taz, „Volksweisen zu erläutern und nicht nur dem Quittje Begriffe zu erklären, unter denen man sich heutzutage kaum noch etwas vorstellen mag. Was ist etwa eine Maibüx?” Und Die Welt wusste, dass mit Volksliedpflege nicht Volkstümelndes sich verbindet.

Jan Graf: Der Redakteur und Gründer des Plaggenhauer-Verlages stieg 2005 bei der NDR-Reihe "Hör mal beten to" ein und tourt mit Songs und Texten. Seine Bücher verraten plaattdüütschen Charme: „Wurst-TV un anner Hör mal beten to Geschichten“, oder: „Dat Hemd sitt di neger as de Büx. Die Presse lobte seine plattdeutsche Lyrik, „die er mit seiner ungemein feinfühligen Tenorstimme unter die Haut gehend interpretiert.“ Das Buxtehuder Tageblatt fragte: „Wie schafft man es, mit Liedern voller Wehmut, Wind, Wetter, Wellen und der Sehnsucht nach Stille die Bude voll zu kriegen?“

Lars&Timpe: Das sind Lars-Luis Linek (Mundharmonika, Gesang) und Wolfgang Timpe (akustische Gitarre, Gesang). Sie spielen plattdeutschen Blues, den auch hochdeutsche Ohren verstehen. Allerdings dreht sich ihr Liedgut nicht nur um Sonnenuntergänge an der Waterkant, sondern um Älterwerden, missglückte Liebe oder Großstadtleben. Also heißt die CD “Schiet op La Paloma” Lars spielte auch fern vom Duckdalben u.a. im Großstadtrevier oder in Werbespots für Mercedes, die Tiroler Volksbank oder Fielmann. Timpe komponierte und produzierte für Achim Reichel, Milva, Drafi Deutscher, Großstadtrevier, Tatort, Bergdoktor .. Auch das Sounddesign des NDR-TVs stammt von ihm. Ein bekanntes Oeuvre: “Wish We Were The Beatles“. Timpe produzierte alle 225 Beatles-Titel.

Werner Momsen. Der Schnackerwatt nennt sich Klappmaul-Komiker. Er redet über Widrigkeiten im Leben von Mensch und Puppe. Dahinter steckt ein kluger Kopf: Detlef Wutschik. Der Bremer baute 1983 seine erste Marionette. Und traut sich nach einer Lehre zum Maler und Lackierer zum Studium Gewerbelehramt nach Hamburg. Seit Anfang der 90er ist Wutschik nicht mehr allein. Er tourt als Puppenspieler durch Ralf Königs "Kondom des Grauens" oder die Sesamstraße. 2011 wird sein Puppenkumpel berühmter als er: Werner Momsen wird Außenreporter der NDR Sendung "DAS!"
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