Weihnachtsgrüße aus dem Schützengraben

Ob es wirklich so idyllisch an einem der Weihnachtsfeste im Ersten Weltkrieg zugegangen ist? Die Feldpost sollte wohl eher die Angehörigen zu Hause beruhigen. (Foto: pr)

Freilichtmuseum am Kiekeberg sucht Frontpost oder Fotos der Weihnachtsfeste 1914-1918

von Karin Istel, Ehestorf

Der Sommer geht zwar erst so langsam zu Ende, aber schon jetzt haben die Mitarbeiter des Freilichtmuseums am Kiekeberg die diesjährige Weih-nachtsausstellung fest im Blick. Im Focus: die Weihnachtsfeste 1914 bis 1918.
Die Weihnachtsfeste im Ersten Weltkrieg waren nicht leicht. Familien waren getrennt: Die Soldaten kämpften an der Front, die Angehörigen machten sich zu Haus Sorgen. Wie wurde Weihnachten in den Schützengraben gefeiert? Und wie haben die Daheimgebliebenen ohne ihre Lieben die Festtage verbracht? Die kleine Weihnachtsausstellung will beide Seiten zeigen.
Alexander Eggert, Kurator der Ausstellung, bittet um Mithilfe: „Wir sind noch auf der Suche nach Geschenken, Postkarten, Spielzeug, Briefen, Fotografien, Christbaumschmuck – eigentlich nach allem aus jener Zeit, um diese einschneidende Phase mit Geschichten und Objekten dokumentieren und darstellen zu können.“ Wer noch Weih-nachtsobjekte aus dieser Zeit hat und sie für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchte, wendet sich an Alexander Eggert.

Weihnachtsausstellung
29. November - 1. Februar
Freilichtmusuem am
Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
Kontakt: Alexander Eggert S 79 01 76 75
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