Was für ein Salto

Ob Salto oder Fußball: Auf dem neuen Sport- und Spielband kann man seiner Energie freien Lauf lassen. Foto: Andreas Bock/ IBA Hamburg

Sport- und Spielband eingeweiht

Karin Istel, Neugraben
Lust auf Beachvolleyball oder Fußball, möglichst in der Nähe? Das ist jetzt im Neubaugebiet Vogelkamp möglich: Auf der südlichen Seite des Quartiersparks schuf die IBA Hamburg Spiel- und Sportmöglichkeiten.
Was genau wurde gebaut?
Auf einer Länge von 350 Meter wurde ein sogenanntes „Sport- und Spielband“ errichtet. Es reihen sich ein Kinder- und Sandspielplatz, ein Multifunktionsfeld für Fuß- und Bas-ketball, ein über 500 Quadratmeter großes Beachvolleyball-Feld und eine moderne Parkour-Sportanlage hintereinander. Der Parkour bietet Hindernisse bis zu 2,50 Meter Höhe und unterschiedliche Bodenbeläge, so dass die Sprünge gut abgefedert werden. Ebenfalls gibt es unterschiedliche Schaukeln, Sitzgelegenheiten sowie einige Tischtennisplatten.

Im Westen des „Bandes“ befindet sich ein Abschlagfeld für das historische Kibbel-Kabbel-Spiel. Wer möchte, kann um das Gelände herum joggen: Über ein Dutzend Granitstelen markieren die Streckenlängen von 750 oder 1.000 Meter.

Wer profitiert von den Spiel- und Sportmöglichkeiten?
Alle Anwohner des Vogelkampes und wer sonst noch Lust hat, sich sportlich zu betätigen. Auch die Grundschule Am Johannisland sowie die Kindergärten in der Nachbarschaft können die Anlage nutzen.
Das Beachvolleyball-Feld hat Wettkampfgröße. Es kann von dem Volleyball-Team Hamburg der Zweiten Bundesliga zu Trainingszwecken genutzt werden.

Wir lange wurde gebaut?
Die Arbeiten dauerten ein halbes Jahr.

Wie groß ist die Gesamtfläche, auf der das Spiel- und Sportband gebaut wurde?
Es sind rund 14.800 Quadratmeter Gesamtfläche.

Wie teuer war die Anlage? 
Dazu will IBA-Sprecher Stefan Laetsch nichts sagen: „Die Investitionskosten unterliegen der Vertraulichkeit.“

IBA Hamburg

Die IBA Hamburg GmbH ist eine städtische Projektentwicklungsgesellschaft. Sie war für die Internationale Bauausstellung von 2007 bis 2013 in Wilhelmsburg, auf derVeddel und im Harburger Binnenhafen zuständig. Seit dem Ende der Ausstellung ist die IBA Hamburg als städtischer Projektentwickler im Süden der Hansestadt tätig, so auch für die zwei Neubaugebiete Vogelkamp Neugraben und Fischbeker Heidbrook. Hier sollen Stadtteile mit hoher Wohn- und Lebensqualität entstehen. Mittlerweile verantwortet die Gesellschaft die Quartiersentwicklung in zehn Hamburger Gebieten. KI
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