Über 60? Trotzdem aktiv sein!

Wer älter ist, braucht nicht zu Hause zu sitzen. Die Mitglieder der Bewegungsgruppe „Raus aus dem Haus“ machen es vor. Foto: pr

Freitag, 15. September: Erste Gesundheitsmesse „Neuwita“ im Einkaufszentrum Galeria

Karin istel, NeuwiedenthalAm Freitag, 15. September, verwandelt sich die Galeria am Rehrstieg 20 in eine Messehalle: Von 13 bis 19 Uhr steigt hier die Veranstaltung „Neuwita: lebenslang gut versorgt sein. Tipps und Tricks ums Älterwerden“. Alle Informations- und Mitmachangebote für Menschen ab 60 plus sind kostenlos.
Los geht es um 13 Uhr mit dem offiziellen Teil: Im Striepensaal, Striepenweg 40, werden Vertreter der Verwaltung und der ehemalige Pastor der St. Katharinenkirche, Helge Adolphsen, die Veranstaltung eröffnen. Einen Vorgeschmack auf die Angebote in der Galleria wird Gesundheitssoziologin Christiane Deneke in ihrem Vortrag „Gut lange leben in meinem Quartier“ geben.
Ab 14 Uhr kann man sich bis zum Ende der Veranstaltung an rund 30 Ständen zu Themen informieren, die das Leben im Stadtteil erleichtern oder verschönern. Dazu zählen beispielsweise die Angebote des Demenznetzwerkes, des Pflegestützpunktes sowie der Ambulanten Pflegedienste, aber auch die breitgefächerten Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Tipps zur Mobilität gibt es auch. „Ein Vertreter des HVV wird vorführen, wie man mit dem Rollator sicher in Bus und Bahn einsteigt“, sagt Rixa Gohde-Ahrens. Sie arbeitet im Stadtteilbüro Neuwiedenthal und hat die Messe mitorganisiert.
Mitmach-Werkstätten für
Lachyoga und Plattdeutsch

Neben den zahlreichen Ständen werden jeweils um 15 und 17 Uhr neun Mitmach-Werkstätten angeboten: Man kann beispielsweise jeweils eine halbe Stunde lang Lachyoga ausprobieren oder Plattdeutsch sprechen (lernen).
Von 18.15 bis 19 Uhr werden im Striepensaal zum Abschluss der Messe fünf Beispiele, wie man in Neuwiedenthal das Alter genießen kann, vorgestellt. „Wir wollen zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, im Stadtteil etwas zu erleben oder sich zu engagieren“, erläutert Gohde-Ahrens.
Wer es nicht schafft vorbeizukommen, muss sich bis zum nächsten Jahr gedulden: Dann soll eine Broschüre erscheinen, welche die vielfältigen Angebote im Stadtteil auflistet.
Die „Neuwita“ wurde vom Stadtteilmanagement Neuwiedenthal organisiert und schlägt mit 9.000 Euro zu Buche.
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