Trauer um „Mr. HNT“

So wie auf dem Foto ist Edmund „Edde“ Dalitz noch vielen im Gedächtnis. Er verstarb vor ein paar Tagen im Alter von 94 Jahren Foto: pr

Edmund „Edde“ Dalitz verstarb mit 94 Jahren

Stefan Mrochem, Neugraben
HAUSBRUCH. Der Ehrenpräsident der Hausbruch-Neugrabener-Turnerschaft (HNT), Edmund Dalitz, verstarb am 20. September. Sein Name war jahrelang ein Synonym für die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft der 60er- und 70er-Jahre.
Nach dem Krieg begann Dalitz als Handballer seine sportliche Laufbahn in der HNT. Erst stellvertretender Vorsitzender des damals etwa 1.500 Mitglieder umfassenden „Dorfvereins“ in Hausbruch/Neugraben, wurde er sehr bald aufgrund seines Engagements zum Vorsitzenden gewählt.
Als Leiter des Jugendamtes in Harburg engagierte er sich nicht nur beruflich für die Menschen in dem „Dorf“, das zur Großstadtgemeinde heranwuchs und mit der Bebauung Neuwiedenthals vor großen Herausforderungen stand.
Dalitz entwickelte als Erster ein Konzept zur Förderung des Jugendsports für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche im Bezirk Harburg. Heute ist diese Förderung ein bundesweiter Bestandteil der außerschulischen Jugendbildung.
Dalitz gründete viele Sportabteilungen in der HNT, baute eine – später nach ihm benannte – Mehrzweckhalle, stellte einen hauptamtlichen Leiter der Turnabteilung ein, baute eine Geschäftsstelle auf und richtete eine Stelle für „sportliche Sozialarbeit“ ein.
Als Werner Bostelmann das Amt des Präsidenten übernahm, wurde „Edde“ unter großem Beifall zum Ehrenpräsidenten der HNT ernannt. Sein Name wird auch nach seinem Tod weiterleben: Die „Edmund-Dalitz-Stiftung“ fördert die Arbeit der HNT vorwiegend im Bereich Jugend- und Leistungssport.
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