Stadtkinder auf dem Apfelhof

Auf dem Obsthof Quast erfuhren die Neuwiedenthaler Schüler, wie sich ein Apfel von der Blüte bis zur Frucht entwickelt und durften selbst Äpfel ernten. Foto: ProQuartier

Neuwiedenthaler Schüler besuchen Obstbauern in Neuenfelde

Anna Sosnowski. Wie viele Früchte hängen an einem Apfelbaum? Jette aus Neuwiedenthal zählte auf dem Obsthof Quast in Neuenfelde nach. „45 Äpfel“, war sich die achtjährige Schülerin sicher und traf damit ins Schwarze. Denn etwa so viele Früchte trägt ein Baum auf dem Biohof im Durchschnitt. Die Drittklässlerin besuchte die Plantage im Rahmen der Apfelschule des Stadtteilmarketings Neuwiedenthal. Schon im Frühjahr hatten sie und ihre Klassenkameraden aus der Schule Lange Striepen und deren Partnerklasse von der Schule Nymphenweg die unreifen Äpfel am Baum bewundert und von Landwirtin Iris Freyer gelernt, wie sich aus einer Blüte die Frucht bildet.
Jetzt durfte die Schüler bei der Apfelernte nicht nur gucken und  Fragen stellen, sondern die Früchte auch probieren. „Zu sauer!“, waren sich die Mädchen und Jungen schnell einig. „Damit die Äpfel schön süß werden“, erklärte ihnen die Landwirtin, „werden sie nicht etwa gezuckert, sondern müssen noch etwas am Baum in der Sonne reifen, bis sie richtig rot sind.“
Nach einer Treckerfahrt über die Obstplantage machten sich die kleinen Apfelschüler mit ein paar selbst gepflückten Früchten im Gepäck auf den Heimweg. Den Saft aus den Äpfeln können Interessierte beim Neuwiedenthaler Apfelfest am Freitag, 18. Oktober, von 14 bis 16 Uhr probieren. Dort wird das „Neuwiedenthaler Apfelgold“ frisch gepresst und verkauft.
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