Sie ist ein Fan von Hans Albers

Jubilarin Irmgard Amelang im Kreis ihrer Lieben: Großneffe Dirk Brumme mit Urgroßneffe Johannes und Urgroßnichte Katharina (v.l.). Foto: ww

Irmgard Amelang feierte vor wenigen Tagen
ihren 100. Geburtstag

Wittenburg/ Istel, Neugraben
Als Irmgard Amelang geboren wurde, tobte noch der Erste Weltkrieg. Man schrieb das Jahr 1917. Vor ein paar Tagen, am 13. September 2017, feierte die rüstige Dame in der Seniorenresidenz Neugraben ihren 100. Geburtstag. Zuerst hatte die im brandenburgischen Luckenwalde Geborene sich auf alle Gäste gefreut, aber am Tag vor ihrem Geburtstag war ihr der ganze Rummel plötzlich doch suspekt. Trotzdem freute sich Irmgard Amelang über den Besuch des Regionalbeauftragten Achim Gerdts (Bezirksamt Harburg) sehr, denn der überbrachte ihr Glückwünsche von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz und überreichte einen Präsentkorb.
Einen weiteren Geschenkkorb gab es von Frank Esselmann, Leiter der Seniorenresidenz Neugraben, und von der Leitung des hauseigenen Pflegedienstes gab es ein Fläschchen Kirschlikör. „Auch wenn ich den Likör für mein Leben gerne trinke, so habe ich mich über die persönliche Karte vom Bürgermeister mit Autogramm besonders gefreut“, lächelte Irmgard Amelang – die von Familie und Freunden liebevoll „Irmchen“ genannt wird.
1992 verschlug es Irmgard Amelang nach Hamburg, wo sie zu ihrer Nichte zog, sich um die Gartenarbeit kümmerte und der gute Geist der Familie war. Bis heute ist die frühere Sekretärin bei der Luftwaffe ordentlich und pünktlich und an vielen Dingen interessiert. Rätsel und Tageszeitung dürfen nie fehlen. Ihre größte Liebe gilt den Tieren, besonders den Katzen.
Welche Prominenten hat Irmgard Amelang gemocht? „Hans Albers“, kommt ihr die Antwort blitzschnell über die Lippen. Und Henry Vahl, denn mit dem Bruder des früheren Schauspielstars vom Hamburger Ohnsorg-Theater waren ihre Eltern befreundet.
Nachdem Irmgard Amelang mit ihrem Großneffen Dirk Brummer (51) und ihrer Urgroßnichte Katharina (16) und Urgroßneffen Johannes (14) auf ihren Geburtstag angestoßen hatte, bleibt noch kurz Zeit für eine Frage: Kann die Jubilarin empfehlen, 100 Jahre zu werden? „Warum nicht?“, sagt sie kurz und knapp – und widmet sich dann wieder den Lachshäppchen.
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