Sie ebnen den Weg zum Schulabschluss

Wenn´s mit der Schule nicht so gut klappt, helfen Viktor Schulz, Imke Erdbrink und Freda von der Decken (v.l.), einen Abschluss zu bekommen. Foto: joachim herz stiftung
NEUWIEDENTHAL. Das Schuljahr hat zwar erst begonnen, aber es ist ja bekanntlich nie zu früh, sich um gute Noten zu kümmern. Seit fünf Jahren kümmern sich die Mitarbeiter von „heimspiel. Für Bildung“ um Kinder und Jugendliche, damit sie in der Schule nicht scheitern und einen Schulabschluss schaffen.„Ich hatte eine Klasse mit Hauptschülern, die alle bei der Abschlussprüfung durchgefallen waren. Gerade die coolen, cleveren Jungs hatten kein Selbstbewusstsein, Angst vorm Versagen, Angst vor dem Leben nach der Schule. Wir vermittelten: Wir glauben an euch, wir holen auch raus aus dem belas-teten Umfeld. Ihr könnt was“, beschreibt Freda von der
Decken ihre Erfahrungen. „Du kannst die Kinder stark machen, wenn du sie nicht aufgibst.“
Von der Decken ist Gründerin des MUT-Camps. Das ist ein viertägiger Intensivkurs für Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs, der sie auf die mündlichen Prüfungen für den ersten Schulabschluss vorbereiten soll. „heimspiel. Für Bildung“ arbeit mit der Initiative zusammen.
Das Hamburger Stadtteilprojekt „heimspiel. Für Bildung“ wird von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und der Joachim Herz Stiftung finanziert. Es ist auf insgesamt zehn Jahre angelegt, da Neuwiedenthal sich besonderen sozialen Herausforderungen stellen muss. Im Projekt werden neue Wege einer noch engere Zusammenarbeit beispielsweise zwischen Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen eröffnet und neue Netzwerke geschaffen. Das Stadtteilprojekt setzt sich auch in Billstedt und Rahlstedt für Kinder und Jugendliche ein. In Neuwiedenthal wollen sich die Mitarbeiter in den nächsten Jahren noch intensiver darum kümmern, dass möglichst wenig Jugendliche die Schule abbrechen. KI
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