Legosteine und Kullertränchen

Weihnachten 1961: Für Claus Tiedemann waren eine Modelleisenbahn und neue Legosteine das Größte. Mädchen freuten sich über eine Puppe namens „Kullertränchen“. Foto: FMAK

Filme und Fotos für die Sonderausstellung „Spielewelten“ gesucht

Im Jahre 1961 muss Claus Tiedemann besonders artig gewesen sein, denn als er am Heiligen Abend zur Bescherung gerufen wurde, fand er eine tolle Modelleisenbahn mit Landschaft und sogar noch jede Menge Legosteine unter dem Weihnachtsbaum. Nun sucht das Freilichtmuseum Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, für eine Sonderausstellung Fotos und Filme mit spielenden Kindern.
„Uns interessiert, womit die Kinder früher spielten und welche Spiele im Freien favorisiert wurden“, erklärt Projektleiterin Lioba Thaut. Die geplante Ausstellung „Spielewelten“ beleuchtet anhand von Objekten und Fotografien den Wandel von Spielen und Spielzeug und die Favoriten der jeweiligen Generationen. Ein Schwerpunkt der Schau soll auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg liegen, denn in den 1950er Jahren erlangten erstmals breite Bevölkerungsschichten in Deutschland Wohlstand. „Auch in der Spielkultur schlug sich dieser Wandel nieder“, so Lioba Thaut.
Die Menge an Spielzeug in den Kinderzimmern nahm zu, neue Produkte kamen auf den Markt und Materialien wie Kunststoff setzten sich immer mehr durch.
Gesucht werden Fotos, die in den Jahren zwischen 1950 und 1990 entstanden sind und Kinder mit ihrem Spielzeug oder unter freiem Himme zeigen, beispielsweise beim Versteck- oder Blinde Kuh-Spielen. Die Museumsmitarbeiter benötigen zu den jeweiligen Aufnahmen das Entstehungsdatum und die Namen der abgelichteten Personen. Auch Super-8-Filme werden gesucht.

Kontakt und nähere Informationen unter Telefon 79 01 76 58 oder per E-Mail an thaut@
kiekeberg-museum.de
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