Kochen wie vor 200 Jahren

Naschkatzen backen süße Teilchen. Foto: FLMK

Sommerspaß für Kinder im Freilichtmuseum Museum am Kiekeberg: Kinder bereiten in den Sommerferien Speisen über dem offenen Herdfeuer zu

Von Karin Istel. Tüte auf, Pulver ins kochende Wasser, umrühren – die Suppe ist fertig. Geht ganz schnell. Aber wie kochten die Menschen vor 200 Jahren? Und wie backt man süße Teilchen? Die gesamten Sommerferien lang laufen verschiende Aktionen rund ums Backen und Kochen im Freilichtmuseum am Kiekeberg.
Nach traditionellen Rezepten bereiten Kinder – und die sie begleitenden Erwachsenen – Mittagessen über dem offenen Feuer nach alten Rezepten zu. So stehen am Mittwoch, 29. Juli, Pellkartoffeln mit Stippe auf dem Speiseplan. Natürlich kommen dabei auch alte Kochutensilien zum Einsatz, die heute meistens nicht mehr verwendet werden. Krönender Abschluss: alle Helfer essen gemeinsam zu Mittag.
Wer es etwas moderner mag, besucht die Lehrküche. Hier kochen große und kleine Besucher zusammen mit den Landfrauen und lernen dabei zahlreiche regionale Zutaten kennen. Am Sonntag, 9. August, stehen beispielsweise Buchweizenpfannkuchen auf dem Programm. Auf Fragen nach Lebensmitteln, beispielsweise wo Möhren oder Spinat wachsen, wissen die Landfrauen stets eine Antwort.
Schleckermäulchen sind in der Bäckerei richtig. Unter fachmännischer Anleitung backen die Kinder süße Teilchen, die sie gleich essen oder mit nach Hause nehmen können.
An welchem Tag zu welcher Uhrzeit der gewünschte Kurs läuft, kann man im Internet nachschauen. Einfach diejeweilige Ferienwoche anklicken. Der Sommerspaß ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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