Hier brennts zum letzten Mal

Mit lodernden Flammen den klirrenden Winter vertreiben: Die Interessengemeinschaft Alte Süderelbe und die Feuerwehr Finkenwerder laden am kommenden Sonnabend zum letzten Osterfeuer an der Alten Süderelbe. Foto: pr

Naturschutz wichtiger als Tradition: Neuer Standort für Osterfeuer gesucht

An der Alten Süderelbe (Finkenwerder Süderdeich 68) wird am Sonntag, 30. März, wie seit 40 Jahren, um 19 Uhr ein großes Osterfeuer entfacht. Vermutlich wird es aber das letzte flammende Spektakel an dieser Stelle sein, denn die Organisatoren befürchten, dass die Natur trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen, dauerhaft Schaden nehmen könnte.
„Die Bäume, Sträucher und Blumen am Ufer der Süderelbe lassen künftig ein so großes Feuer nicht mehr zu“, sagt Patricia Maciolek, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Alte Süderelbe (ias). Die Freiwillige Feuerwehr Finkenwerder und ihr Verein haben Bedenken, dass die Natur trotz eingesetzter Wasserfontänen, durch die Flammen bedroht sind.
Darum haben die Beteiligten jetzt beschlossen, das Osterfeuer in diesem Jahr zum letzten Mal an dieser Stelle zu veranstalten. Am kommenden Wochenende werden wieder rund 500 kleine und große Gäste zu dem uralten Ritual an der Alten Süderelbe erwartet, mit dem seit ewigen Zeiten der Winter vertrieben wird.
Völlig verabschieden möchten sich die Finkenwerder aber nicht von dieser Traditon. „Wir suchen fieberhaft nach einem Alternativplatz, an dem wir im nächsten Jahr unser Osterfeuer entzünden können“, so Patricia Maciolek. Kontakt unter Telefon 0177/204 01 03 oder per E-Mail an: patricia.maciolek@alte-suederelbe.de
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