Geburtstagsfeier & Sommerfest mit Tschüss & Welcome im international seamen´s club DUCKDALBEN: „Bufdis“ kommen und gehen

  Hamburg: Duckdalben | Der international seamens´s club DUCKDALBENfeiert am Sonnabend, 16. 8. 2014, ab 19 Uhr sein Sommer- und Geburtstagsfest „28 Jahre DUCKDALBEN“. Musikalisch dabei: Holger Waernecke und die Pop-, Rock- und Country Band "Tom Von S". Während des Sommerfests verabschiedet Arne Wesseloh, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg e.V., die „Bufdis“, also die sechs jungen Erwachsenen, die 2013/14 im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes im DUCKDALBEN arbeiteten. Gleichzeitig werden die neuen „Bufdis“ in die Reihen der 17 festen und über 60 ehrenamtlichen Mitarbeiter aufgenommen.

„Die Bufdis erfüllen bei uns wichtige Aufgaben. Ohne sie könnten wir manche Wünsche der Seeleute nicht erfüllen“, sagt Anke Wibel, Leiterin des DUCKDALBENS. Hier hält sie seit 19 Jahren das Steuer in der Hand. Ihr Partner auf der „Brücke“ ist Jan Oltmanns, der seit dem Start 1986 den Club führt und zu den Mitbegründern gehört. In dieser Zeit konnte er den Wandel der Seefahrt, aber auch der Republik beobachten. Deutlich wird dies bei den Bufdis. Als 2011 die Wehrpflicht fiel, endete auch die Zeit der „Zivis“. Der Zivildient wurde ersetzt durch „ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren.“ Der BFD ergänzt die Dienste Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr. Das derartige Engagements Zukunft haben, zeigen zum Beispiel Maike Puchert, Bordbetreuerin der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg e.V. oder Juliane Pinkepank, Sozialarbeiterin im DUCKDALBEN. Beide waren schon einmal hier: Als „FSJ-lerinnen“.

Aus Zivis wurde „Bufdis" - auch im DUCKDALBEN. Hier organisieren sie den Fahrdienst, um Seeleute in der zuweilen nur dreistündigen Liegezeit in den DUCKDALBEN zu holen. Sie verkaufen in dem kleinen clubeigenen Shop Dinge des täglichen Bedarfs an Seeleute. Sie bereiten Kaffee und Würstchen. Und helfen, wenn die Seeleute Probleme haben, das Wichtigste im DUCKDALEBN zu erledigen: Die Familie zuhause zu erreichen, per Skype, Telefon oder Mail.
Der DUCKDALBEN wurde am 13. 8 1986 als Einrichtung der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg im Stadtteil Waltershof gegründet. Seither verfolgen „wir alle, ob ehrenamtlich oder festangestellt, mit Herz und Verstand das Ziel, die Würde der Seeleute zu wahren. Es geht um support of seafarer´s dignity“, so Jan Oltmanns. Über 820.000 Seeleute besuchten seit ´86 das Haus unter der Köhlbrandbrücke, fast 800.000 wurden von hauseigenen Fahrzeugen „geshuttelt“: Sie wurden vom Schiff abgeholt, um ihnen trotz kurzer Liegedauer ihrer Schiffe einen optimalen Aufenthalt im Club zu sichern. Namenspate sind die in den Hafengrund gerammten Pfähle, an denen Schiffe festmachen. Leitfigur ist die Ente, die auf den Pfählen thront und weltweit zum Markenzeichen des DUCKDALBENS wurde. 2011 wählten die Seeleute den Club zum besten der Welt. 2014 war er erneut unter den sechs besten der Welt.

Kontakt: Jan Oltmanns, Anke Wibel: + 49 40 7401661 / Mail: jan@DUCKDALBEN.de, anke@DUCKDALBEN.de
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