Fußgängerzone wird aufgepeppt

Neugraben: Marktpassage wird für 1,9 Millionen Euro neu gestaltet

Karin Istel, Neugraben
Der Neugrabener Markt erstrahlt nach den Umbauarbeiten in neuem Glanz. Da fällt es auf, dass die Fußgängerzone nicht mehr ganz so schick aussieht. Doch das soll sich im nächsten Jahr ändern: Dann wird die Neugrabener Einkaufsmeile auf Vordermann gebracht.

Warum wird die Fußgängerzone umgebaut?
In zehn Jahren werden rund 12.000 Menschen mehr als heute in Neugraben wohnen. Sie sollen vor Ort in der Marktpassage einkaufen. Doch das ist derzeit etwas schwierig. Da Stufen, dort eine Rampe: Viele Gebäudeeingänge sind nicht ebenerdig zu erreichen. Das soll sich mit den Bauarbeiten weitgehend ändern. „Ziel ist es, eine möglichst große Barrierefreiheit zu gestalten“, so Frauke Rinsch vom Stadtentwicklungsbüro in Neugraben.
Außerdem wurden Spielgeräte, Fahrradständer, Sitzbänke und Wegweiser aufgestellt, ohne dass es ein Gesamtkonzept gegeben hätte. Dadurch gehen Flächen für die Außengastronomie oder Stadtteil-
aktionen verloren.
Und die Beleuchtung könnte nach Meinung der Geschäftsleute auch auf Vordermann gebracht werden.
Auch neues Pflaster wird gelegt: Es wird das gleiche wie auf dem Marktplatz sein, damit Passage und Platz ein einheitliches Bild abgeben.

Wie teuer wird der Umbau?
Der Bezirk Harburg will bis zum Jahr 2022 insgesamt 1,9 Millionen Euro investieren.


Der Großteil des Geldes – nämlich 1,4 Millionen Euro – stammt aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). 500.000 Euro steuert der Bezirk bei.
Die Planung des Umbaus schlägt mit 97.000 Euro zu Buche. Sie wird ebenfalls aus Rise-Mitteln bezahlt.

Was wird geplant?
Das steht noch nicht fest. Das Büro Schöne Aussichten Landschaftsarchitektur hat erst mit den Planungen begonnen. Aber erste Ideen haben die Architekten bereits entwicklet: So können sie sich Außengastronomie am nördlichen Ende der Fußgängerzone vorstellen.
Am morgigen Donnerstag, 28. September, treffen sich Eigentümer und Mieter, die an der Marktpassage ansässig sind, mit Architekten und Vertretern der steg und des Bezirksamtes Harburg zu einem ersten Workshop, um gemeinsam Ideen zu entwickeln.

Wann sollen die Umbauarbeiten beendet sein?
Voraussichtlich im Jahr 2019.
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