Die Schafe sind da!

Neuntklässler des Gymnasiums Süderelbe gestalteten gemeinsam mit Kunstlehrerin Tanja Jaffal (l.) die bunten Heidschnucken. (Foto: Karin Istel)

Bunt bemalte Heidschnucken bevölkern jetzt Neugraben

von Karin istel, Neugraben
Aus großen, blauen Augen schaut die Heidschnucke nach oben, während Gabi Mecklenburg ihr liebevoll den Kopf tätschelt. „Ich taufe dich Mecki, in Anlehnung an meinen Nachnamen. Auf eine schnuckelige Zukunft!“, sagt derweil der Neugrabener Geschäftsmann Kai
Mecklenburg und erhebt ein Glas Sekt. Mecki lässt die Zeremonie trotz des strömenden Regens völlig ungerührt über sich ergehen. Die Schnucke ist eine von neun Skulpuren, die derzeit schon im Neugrabener Zentrum stehen. Bis Sommer sollen noch sechs weitere dazukommen. Bereits vier Geschäftsleute beteiligten sich an dem Projekt der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft (steg) und sponserten ein Schaf.
Ob Käse, Zähne oder Obst: Die neuen Heidschnucken sind knallbunt und mit typischen Motiven bemalt, die zu ihrem jeweiligen Standort passen. „Die Heidschnucke soll die Einzigartigkeit des Stadtteils unterstreichen“, so Frauke Rinsch von der steg. „Die Schnucken dürfen nur in Neugraben-Fischbek stehen. Da haben wir ein Monopol drauf!“
Ein Jahr lang dauerte die „Geburt“ der Schnucken. In dieser Zeit wurden die Rohlinge entworfen, hergestellt angemalt und lackiert. Die Neuntklässler des Gymnasiums Süderelbe konnten bei der Gestaltung der einzelnen Schnucken ihrer Kreativität freien Lauf lassen. „Ich habe mich für das orangene Schaf vor einer Zahnarztpraxis entschieden. Die Zähne haben wir so gestaltet, wie wir wollten Nur die Umrisse haben wir mit einer Schablone gemalt“, sagt der 15-jährige Fabian Krüger. „Unsere Lehrerin hat uns Tipps gegeben, wie es zu machen ist.“
Die Lehrerin, das ist Tanja Jaffal. Die Künstlerin hat die gestalterische Leitung des Projektes übernommen. „Ich bin begeistert, mit welch großer Kreativität und mit welchem Durchhaltevermögen meine Schüler an der Gestaltung der Heidschnucken mitgewirkt haben“, freut sich die Kunstlehrerin am Gymnasium Süderelbe.
Das Geld für den Skulpturenpark kommt aus dem Verfügungsfonds der Jugendförderung Süderelbe und der Bezirksversammlung Harburg. „Wir möchten gern, dass das Projekt sich im Stadtteil fortsetzt. Es wäre doch schön, wenn überall im Stadtteil bunte Heidschnucken stehen würden. Sponsoren haben natürlich die Möglichkeit, ,ihre’ Schnucke mitzugestalten“, ermuntert Frauke Rinsch Geschäftsleute.



Heidschnucke gewünscht?
Sponsoren melden sich bei
Frauke Rinsch
Stadtteilbüro Neugraben
Neugrabener
Bahnhofstraße 20
frauke.rinsch@
steg-hamburg.de
Preis: 600 Euro
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