Der Turm ist bereits eingerüstet

Hinter dem Baugerüst kaum zu erkennen: der Turm der St. Nikolai-Kirche am Landscheideweg 157. Foto: cm

Die Finkenwerder St. Nikolai-Kirche wird saniert

Karin istel, Finkenwerder
Derzeit sind sie im vollen Gange: Die Bauarbeiten am Turm der St. Nikolai-Kirche. Während der Arbeiten ist der Haupteingang der Kirche gesperrt. Brautpaare haben etwas Pech: Sie können nicht wie gewohnt in die Kirche einziehen.Noch bis November ist der 36 Meter hohe Kirchturm nur noch hinter dem Gerüstaufbau zu erahnen. Für 270.000 Euro sollen die Schäden am Mauerwerk und die verwitterten Ziegel und Verfugungen erneuert werden. Ebenfalls dringt Nässe in den Turmhelm ein.
„Der gesperrte Haupteingang ist für Brautpaare erst einmal enttäuschend“, weiß Pastorin Daniela Stieglitz
Auf den feierlichen Gang zum Altar müssen die Hochzeitspaare aber nicht verzichten, sondern können ihn sogar länger als üblich genießen: Sie kommen durch die Glastür herein, gehen an den Bankreihen vorbei und ziehen dann im Mittelgang zum Altar hin.
Das machen aber nicht alle Hochzeitspaare. „Wir hatten auch schon eine Braut, die sich unbemerkt von den Gästen eine halbe Stunde vor der Trauung auf die Orgelempore schlich und dort bis zur Zeremonie gewartet hat, um die Gäste zu überraschen“, erinnert sich Pastorin Stieglitz.
Die Turmsanierung ist nur der erste von insgesamt vier Bauabschnitten, die dann schrittweise alle Seiten der Kirche betreffen. Die Gesamtkos-ten werden mit 850.000 Euro veranschlagt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) gab 20.000 Euro dazu. Damit ist die Nikolai-Kirche eines von rund 40 Denkmälern, die die DSD in Hamburg fördert.
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