Der Apfel: Kultur mit Stiel

Museumschef Rolf Wiese, Kuratorin Carolin Keßler, Elena Vassalli, Kreisrat Rainer Rempe (Landkreis Harburg) und Heike Meyer (Stiftungsrat) bei der Eröffnung der Ausstellung (v.l.). Foto: pr

Sonderausstellung „mit Biss“ im Freilichtmuseum Kiekeberg

Weltweit gibt es rund 20.000 Sorten Äpfel. Davon werden in Deutschland etwa 1.000 angebaut. Das Freilichtmuseum Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, widmet diesem kleinen, kompakten Vitaminwunder die neue Sonderausstellung „Der Apfel: Kultur am Stiel“. Bis zum 1. Februar 2015 können sich die Besucher über die kulturellen, ökologischen und ökonomischen Aspekte des Apfels informieren.
Die Ausstellung verfolgt in sieben Themenfeldern den Werdegang des Apfels von der Blüte bis zum Verzehr. Museumsdirektor Professor Dr. Rolf Wiese hebt die Relevanz des Themas für das Museum hervor: „Seit 1930 wird in der Region um Harburg massiv Obstanbau betrieben. Damit stellt er einen wichtigen Wirtschaftszweig dar.“ Das Thema „Apfel“ sei daher schon lange am Museum präsent.
„Die Ausstellung zeigt die Vielfalt des Apfels in seinen zahlreichen Facetten“, so Kuratorin Carolin Keßler. Die Besucher erfahren unter anderem, dass jeder Deutsche pro Jahr
etwa 26 Kilo Äpfel verputzt.
An Mitmach- und Hörstationen werden die Sortenvielfalt und Züchtungen erläutert. Der Ursprung und die Herkunft sind ebenso Themen wie der Apfel als Symbol für Fruchtbarkeit und Gesundheit oder als Zeichen des Bösen. Erwachsene zahlen neun Euro Museumseintritt, für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
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