120 neue Wohnungen am Kanal

So soll das Neubaugebiet am Steendiekkanal einmal aussehen. Grafik: heyden und Hidde

Am Steendiekkanal wird zwischen Doggerbankweg und Finksweg ein neues Wohnviertel entstehen

Karin Istel, Finkenwerder
Auf der Halbinsel am Steendiekkanal wollen die Otto Wulff Projektentwicklung GmbH, die Herbert Meier Haus-und Grundstücksverwaltung sowie die Baugemeinschaft Finkenwerder 120 neue Wohnungen bauen. Dafür muss erst noch der Bebauungsplan geändert werden. Denn heute ist dort der noch städtische Betriebshof ansässig. Das Grundstück am östlichen Ufer des Steendiekkanals ist ein Sahnestückchen: Man blickt auf die Elbe, hat den Gorch-Fock-Park in unmittelbarer Nähe und ist dennoch im Zentrum Finkenwerders. Bis Ende des Jahres ist hien noch der Betriebshof des Bezirksamtes Mitte ansässig. Doch im neuen Jahr wird er hier aufgelöst und mit dem Betriebshof in Wilhelmsburg an einem neuen Standort zusammengelegt.
Mit dem Umzug des Betriebshofes werden insgesamt 3,4 Hektar Baufläche zwischen Doggerbank- und Finksweg frei. Das entspricht etwa der Größe von acht Fußballfeldern in der Bundesliga.
Auf dem Gelände des Betriebshofes sollen 15 Eigentumswohnungen und 20 Sozialwohnungen gebaut werden. Dazu kommen nochmals 85 Mietwohnungen, die auf den bisher gewerblich genutzten Flächen nördlich des Betriebshofes liegen werden. So sieht es jedenfalls der Siegerentwurf der Architekten Heyden und Hidde vor.
Die Häuser am Finkenwerder Hauptdeich sollen vier bis fünf Geschosse haben. Nach Osten hin, also zum Kapitänsviertel, wird es nur noch zwei- bis dreigeschossige Bauten geben. Hinter den Gebäuden am Ufer wird es eine größere Fläche geben. Die Pappeln am Doggerbankweg, die zum Teil bis zu 80 Jahre alt sind, können so erhalten bleiben.
Ebenfalls bleiben die auf 600 Quadratmetern vereinzelt ansässigen Gewerbebetriebe bestehen.
Bevor die Pläne Wirklichkeit werden können, wird das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung Anfang des nächsten Jahres das Verfahren für einen Bebauungsplan einleiten. Dadurch wird verbindliches Baurecht geschaffen. Es wird klären, ob der Entwurf wie vorliegend oder nur mit Änderungen umgesetzt werden kann.
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