Leben ohne Strom

Authentisch bekleidete Darsteller zeigen am Kiekeberg wie das Leben um 1804 wohl aussah. Foto: pr

Am Kiekeberg herrscht am 22. Februar Schummerlicht wie um 1800

Wie lebten die Menschen eigentlich vor Einführung der Elektrizität? Damals war es eine mühsame Angelegenheit, Haus und Hof zu beleuchten und zu erwärmen. In der Reihe „Landleben früher“ geht es im Freilichtmuseum Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, am Sonnabend, 22. Februar, von 15 bis 20 Uhr um das Thema „Feuer und Licht“.
Stimmungsvolle, schummrige Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen, Laternen und Krüselleuchten sorgen an diesem Tag für eine ganz besondere Atmosphäre in den Häusern und auf den Wegen des Museums. Im „Heidedorf“ zeigen authentisch bekleidete Darsteller der „Gelebten Geschichte“, wie ein winterlicher Abend vor 200 Jahren wohl ausgesehen haben könnte. Die Besucher lernen außerdem verschiedene Leuchtmethoden kennen wie den Kien, ein harzdurchtränktes Stück Holz, oder den „Krüsel“ eine Hängelampe aus Blech.
Darüber hinaus kann man dem Schmied bei seinem alten Handwerk über die Schulter schauen und dem Wippdrechsler zusehen, wie er aus frischem Holz wahre Kunstwerke herstellt.
Der Eintritt beträgt neun Euro. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.
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