Keine Bordelle im Neugrabener Zentrum

Anna Sosnowski. Im Neugrabener Zentrum dürfen keine Bordelle eröffnet werden. Das hat die Bezirksversammlung Harburg durch eine entsprechende Änderung des Bebauungsplans Neugraben-Fischbek 55 erwirkt. Zum Hintergrund: Im vergangenen Jahr plante der Eigentümer des Autohauses Rubbert an der Cuxhavener Straße, das leer gewordene Gebäude an einen Investor aus dem Rotlichtmilieu zu vermieten. Dieser wollte einen Saunaclub eröffnen, in dem Prostituierte ihre Dienste anbieten. Mit der Änderung des Bebauungsplans sorgt die Politik nun dafür, dass in den Gewerbegebieten entlang der Cuxhavener Straße Bordelle und bordellartige Nutzungen ausgeschlossen sind. So will man „nachteilige Auswirkungen auf das unmittelbar angrenzende Zentrum Neugraben, die benachbarten Wohngebiete und die Katholische Schule Neugraben vermeiden“, heißt es aus dem Bezirksamt Harburg.
Die bereits dritte Änderung des Bebauungsplans liegt samt Begründung von Montag, 7. Oktober, bis Freitag, 8. November, im Bezirksamt Harburg, Harburger Rathausplatz 4, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung öffentlich aus. In dieser Zeit können interessierte Bürger schriftlich Einspruch gegen die Änderung einlegen.
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