Bald Containerdorf in Fischbek?

Bis zum Jahresende werden in Hamburg vermutlich 2.600 Flüchtlinge und Asylbewerber eintreffen. Um für sie und andere Hamburger Wohnungslose Unterkünfte zu finden, hat die Sozialbehörde alle Bezirke aufgefordert, geeignete städtische Gebäude oder Flächen für Wohncontainer zur Verfügung zu stellen. Das Harburger Bezirksamt hat der Behörde zuletzt zwei Flächen vorgeschlagen: Eine liegt in Bostelbek gegenüber der Mariahilf Klinik, die zweite in Fischbek, gegenüber dem Haupteingang zur Röttiger Kaserne. Während die Suche nach Flächen laut Sozialbehörde weiter läuft und noch keine Entscheidung gefallen ist, regt sich in Süderelbe bereits Protest. Denn auf dem Gelände der Kaserne soll in den nächsten Jahren ein neues Quartier mit rund 800 Wohnungen entstehen. Deshalb sieht die CDU Fraktion diese Fläche als ungeeignet an. „Die Vermarktung der Röttiger Kaserne könnte darunter leiden“, befürchtet CDU-Chef Ralf-Dieter Fischer. Zudem sei es ungünstig, ein Containerdorf neben der Sandbek-Siedlung aufzustellen. Denn der soziale Brennpunkt sei erst in den vergangenen Jahren mit viel Aufwand stabilisiert worden, so Fischer.
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