Wenn Liebesglück auf Vorurteile stößt ...

Zahlreiche Turbulenzen schildert „Monsieur Claude und seine Töchter“, hier mit den Schauspielern Michael Prelle, Patrick Abozen, Hannah Rebekka Ehlers und Eric-Lee Johnson (v. l.). Foto: Marco Moog

... sind Monsieur Claude und seine Töchter nicht weit: St. Pauli
Theater inszeniert die französische Erfolgskomödie – Freikarten

Heinrich Sierke, St. Pauli
Diese französische Komödie hat Millionen Menschen in den Kinos, über alle Landesgrenzen und kulturelle Traditionen hinweg, zum Lachen gebracht: „Monsieur Claude und seine Töchter“. Die Theaterfassung von Stefan Zimmermann, in Wien bereits gefeiert, inszeniert Regisseur Ulrich Waller jetzt am St. Pauli Theater. Das Elbe Wochenblatt verlost drei Mal zwei Karten für die Vorstellung am Dienstag, 7. November. Zum Inhalt: Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes erzkonservatives Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Als sich je eine ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiratet, gerät ihr geordnetes Leben ins Wanken.

Die Hochzeit „vorbereiten“, um sie zu sabotieren

Jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter Laure, einen – Halleluja! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem künftigen Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, drehen Claude und Marie durch. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und Koscheres ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht.
Auch Charles' Familie ist von dieser Partie wenig erbaut. Weniger um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen als sie zu sabotieren, lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt, ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Sollte das familiäre Federnrupfen dem Brautpaar schließlich die Lust an der Hochzeit verderben?
Wer die die Antwort im St. Pauli Theater kostenlos sehen möchte, sendet bis Montag, 30. Oktober, eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort „Monsieur Claude“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder eine E-Mail mit dem Betreff „Gewinne: Monsieur Claude“ an: post@wochenblatt-redaktion.de – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

❱❱ Monsieur Claude und seine Töchteram St. Pauli Theater, Voraufführungen am 30. und 31. Oktober sowie 1. November, Premiere am 2. November. Weitere Aufführungen vom 3. November bis 3. Dezember jeweils um 19.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr; am Sonntag, 26. November und 3. Dezember, um 19.30 Uhr.
Tickets für 19,90 bis 59,90 Euro unter Tel. 47 11 06 66 oder www.st-pauli-theater.de
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