Zwei Westteams im Viertelfinale

Teutonias Benjamin Vasiljevic erreichte mit dem FC Teutonia das Oddset-Pokal-Viertelfinale. Foto: rp
Hamburg: SV Blankenese |

Oddset-Pokal: SVB und Teutonia erreichten Runde der letzten Acht, AFC verlor mit 4:5

Rainer Ponik, Hamburg-West
Gleich zwei von drei Westclubs zogen am Wochenende ins Viertelfinale des Oddset-Pokals ein. Eine ordentliche Bilanz – doch ausgerechnet die Oberligakicker von Altona 93 sind nicht dabei. Im Achtelfinale mussten die Dittberner-Schützlinge beim Ligakonkurrenten Germania Schnelsen antreten.
Dort erwischte der AFC den besseren Start und führte nach einem Kopfballtreffer von Magnus Hartwig zur Halbzeit mit 1:0. Doch obwohl Germania nach einer gelb-roten Karte (63.) eine halbe Stunde in Unterzahl spielen musste, gelang den Gastgebern noch der Ausgleich.
In der zweiten Halbzeit der Verlängerung schickte Schiedsrichter Christian Okun (BSV 19) nach einem groben Foulspiel noch einen weiteren Schnelsener vom Platz, doch auch in doppelter Überzahl reichte es nicht zum Siegtreffer. So fiel die Entscheidung schließlich im Elfmeterschießen. Jurek Rohrberg, Dennis Thiessen und Matthias Ribeau trafen für Altona, doch Schnelsen traf einmal mehr, sodass der AFC die Partie vor rund 350 Fans schließlich mit 4:5 verlor.
Zwei Landesligisten machten es besser und zogen in die Runde der letzten acht Teams ein. Mit viel Herz und großem Einsatz warf die SV Blankenese den Oberligisten SV Rugenbergen aus dem Wettbewerb. Die Gastgeber führten durch die Treffer von Marcel Rutz und Lasse Grosz nach acht Minuten bereits mit 2:0. Innenverteidiger Rutz erhöhte sogar auf 3:0, ehe die Gäste verkürzen konnten. Nach Jan Marc Schneiders 4:1 traf der SVR erneut, doch spätestens als SVB-Keeper Claus Hencke fünf Minuten vor Schluss einen Elfmeter der Gäste abwehren konnte, war die Partie entschieden.
Noch spannender verlief das Match in Nettelnburg-Allermöhe, wo der FC Teutonia 05 zu einem hart erkämpften 1:0-Sieg kam. Bezirksligist SVNA machte von Anfang an viel Druck, doch nach einem Abwehrfehler nutzte Teutonias Dejan Glisovic seine erste und einzige Torchance, um sein Team in Führung zu schießen. Nettelnburg hatte auch in der Folgezeit mehr vom Spiel, doch weil Poyraz Akgül auf der Linie rettete, 05-Keeper Semir Svraka zweimal glänzend reagierte und alle Teutonen verbissen um jeden Meter kämpften, reichte es für die Elf von Haris Tahirovic am Ende zum Sieg.
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