Sie punkten, wenns draufankommt

GTHGC-Trainer Michael Behrmann kann zufrieden sein mit dem, was seine Hockey-Damen als Aufsteiger in dieser Saison schon erreicht haben. Es sollen aber noch weitere Punkte dazu kommen. (Foto: DHA)

Hockey: Klassenerhalt der GTHGC-Damen ist in greifbare Nähe gerückt

Von Jens Beeskow

Michael Behrmann, Trainer der Hockey-Damen des Großflottbeker THGC, dürfte schon jetzt, acht Spieltage vor Ende der laufenden Bundesliga-Saison, ausgesprochen zufrieden sein. Der Aufsteiger hat bereits 15 Zähler gesammelt. Eine Bilanz, die bislang erst ein einziges Mal nicht gereicht hat zum Klassenerhalt, seit die Liga mit zwölf Teams spielt. Das Bemerkenswerte ist jedoch, dass die GTHGC-Damen ihre Punkte immer dann holen, wenn es auch drauf ankommt, also in den Spielen, in denen man sich vorher realistisch auch Punkte ausgerechnet hat.
Nimmt man das aktuelle Bundesliga-Klassement, so gab es für Großflottbek bei den Teams in der ersten Tabellenhälfte praktisch nichts zu holen. Kein Sieg aus sieben Spielen, überhaupt nur ein Tor geschossen, dafür immerhin 32 kassiert!

Respektable Leistung trotz großer Verletzungssorgen

Alle 15 Punkte holte sich Behrmanns Team in den wichtigen Spielen gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Da gab es vier Siege und drei Remis bei 17:7 Toren. Verloren hat man noch keines dieser oft als „Sechs-Punkte-Spiele“ bezeichneten Duelle.
Dabei hat Großflottbek durchaus mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen. Mit Lisa Steyrer, Laureen Busche und Isabel Witte fallen drei Stammkräfte mit schweren Knieverletzungen schon lange aus. Dazu haben weitere Stammkräfte, wie etwa Stürmerin Julia-Marie Brüning, mehrere Partien aussetzen müssen.
Dennoch erfüllt der GTHGC die „Pflichtaufgaben“ ebenso mit Bravour, wie er bei den Topteams scheitert. „Die Liga ist von der Leistungsfähigkeit her schon sehr zweigeteilt“, versucht Coach Michael Behrmann eine Erklärung. „Da muss für die Teams unten schon eine Menge zusammenpassen, wenn sie die Topmannschaften ärgern wollen.“ Und so war die Ankunft im Oberhaus mit 0:6 und 0:4 in den ersten Heimspielen gegen Köln und Düsseldorf auch ziemlich schmerzhaft.
Das Restprogramm hat es indes noch in sich: Fünf Mal muss man gegen Teams von oben ran, nur noch drei Spiele gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte stehen auf dem Spielplan. „Wir wollen schon noch weiter punkten, stellen jetzt ja nicht den Betrieb ein“, so Behrmann. „Positiv ist zudem, dass wir nur noch in Hamburg spielen, also keinen Reisestress mehr haben.“
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