Rissener kämpften

Rissens Mittelfeld-Ass Philip Weber (l.) spielte für den THK eine starke Halbserie und erzielte in neun Spielen acht Tore. Foto: ponik

Hockey 2. Bundesliga: 3:6-Niederlage für THK bei Schwarz-Weiss Neuss

Rainer Ponik, Hamburg-West
Nach einer turbulenten Halbserie verabschiedeten sich die Hockey-Bundesligateams in die Hallensaison. Der Hamburger Polo Club geht nach einem souveränen 5:0-Erfolg über Tabellenschlusslicht Klipper als Herbstmeister in die Winterpause. Großen Anteil am deutlichen Heimsieg der Klein-Flottbeker hatte Abwehrchef Tomas Prochazka, der aus vier Standardsituationen vier Tore machte. Der tschechische Neuzugang verwandelte gleich drei Strafecken und blieb auch vom Siebenmeterpunkt eiskalt. Den fünften Treffer für das Team von Trainer Matthias Witthaus steuerte Tobias Schnepel bei. „Nicht nur der Angriff, sondern auch die Abwehr hat heute eine überzeugende Leistung geboten“, freute sich der Coach über „die wohl beste Saisonleistung“ seiner Elf. Einziger Wermutstropfen ist die schwere Knieverletzung (Verdacht auf Kreuzbandriss), die sich Matteo Gührs zuzog.
Für den Tabellenfünften THK Rissen gab es beim Tabellenzweiten Schwarz-Weiß Neuss am Sonntag nichts zu gewinnen. Markus Weßeling brachten die Schützlinge von Trainer Kay Britze zwar früh in Führung, doch dann wurde der THK von den agilen Gastgeber zeitweise schwindelig gespielt. Trotz eines klaren 1:4-Halbzeitrückstand steckten die Rissener nicht auf und kämpften sich nach Toren von Jacob Stumme und Markus Weßeling wieder auf 3:4 heran, verloren am Ende aber 3:6.
Auch der GTHGC kehrte ohne Punktgewinn nach Hause zurück. Die Gäste waren in Heimfeld zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, machten aus ihren Möglichkeiten aber einfach zu wenig. Einen 0:1-Rückstand konnte Justin von Eickstedt in der zweiten Halbzeit zwar noch ausgleichen, doch ausgerechnet der langjährige Flottbeker Alexander Otte war es, der nur eine Minute später den 2:1-Siegtreffer für die TGH erzielte.
„Wir hätten sicher zumindest ein Unentschieden verdient gehabt“, ärgerte sich Wolfram von Nordeck über die mangelhafte Chancenverwertung, die dafür sorgt, dass der GHTGC die Zweitliga-Vorrunde mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze abgeschlossen hat.
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