Mit dem Rücken zur Wand

Der Rissener Markus Hübner (blaus Trikot) schmettert. (Foto: rp)

Volleyball: Droht den Regionalliga-Herren vom Rissener SV nach Heimspiel-Drama der Abstieg?

Von Rainer Ponik

Schaffen die Regionalliga-Volleyballer vom Rissener SV erneut den Klassenerhalt? Vor den letzten fünf Punktspielen stehen die Schützlinge von Sascha Schulz mit dem Rücken zur Wand. „Drei Partien davon müssen wir für uns entscheiden, sonst wird es schwierig, den Abstieg zu verhindern“, weiß der erfahrene Übungsleiter, dass es im zweiten Jahr nach einem Aufstieg häufig schwieriger ist, die Klasse zu halten.
Schon im letzten Punktspiel gegen den SV Warnemünde II schnupperte das stärkste Volleyballteam aus dem Hamburger Westen am Sieg. Starke Aufschläge und eine gute Annahme sorgten dafür, dass der erste Durchgang mit 25:20 an die Hausherren ging. Auch im zweiten Satz war der RSV das bessere Team. Als Tarek Wirth den dritten Satzball zum 25:23 verwandelte, sprach vieles dafür, dass die Rissener endlich ihren ersten Heimsieg feiern würden.
Dann aber riss der Faden im Spiel der Gastgeber. Warnemünde kam nach einigen Umstellungen besser ins Spiel und erhöhte den Druck über die starken Außenangreifer so sehr, dass sowohl der dritte als auch der vierte Satz verloren gingen.

Zehnte Schlappe in der laufenden Saison
„Uns hat nicht nur in diesem Spiel ein wenig die Konstanz gefehlt!“, sagte Sascha Schulz nachdem auch der Tie-Break mit 15:11 an die Gäste ging und die Partie schließlich doch noch mit 2:3-Sätzen abgegeben wurde.
Ein Sonderlob verdienten sich trotz der Niederlage Libero Rasmus Abel und Michael Fallmann, dessen Angriffsversuche zu fast 100 Prozent zu Punkten führten: „Beide haben ein sehr starkes Spiel gemacht!“
Trotz der zehnten Saisonschlappe, aus der man aufgrund der beiden gewonnenen Sätze aber immerhin einen Punkt mitnehmen konnte, glaubt man in Rissen durchaus noch daran, auch in der kommenden Saison weiter in der 4. Liga mitspielen zu können.
Am kommenden Sonnabend, 13. Februar, (19 Uhr, Halle Voßhagen) will der RSV den Rück-stand auf einen Nichtabstiegsplatz mit einem Sieg gegen den Kieler TV verkürzen. „Wir müssen mal konstant gut aufschlagen und die Angriffe des Gegners gut blocken“, so Schulz.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.