Zwei Millionen fehlen noch

Das ehemalige Gartenbauamt wird derzeit für Ausstellungen genutzt.

Donnerstag im Ausschuss: Überlässt der Bezirk der Bargheer Stiftung
das alte Gartenbauamt – trotz Finanzierungslücke?

Monate um Monate verstreichen. Grünzeug rankt am ehemaligen Gartenbauamt im Jenischpark hoch. Ausstellungen in den kleinen Räumen kommen und gehen. Doch die eine große, die kommt nicht.

• Worum geht es?
Seit Jahren will die Eduard Bargheer Stiftung dem gleichnamigen Hamburger Maler ein Museum widmen. Wie die Erinnerungsstätte in dem ehemaligen Gartenbauamt aussehen soll, steht schon lange fest. Die Baugenehmigung liegt seit Juni vor. Sie ist drei Jahre gültig.
• Wo ist das Problem?
Die Hermann-Reemtsma-Stiftung hatte Mitte 2013 ihre verbindliche Förderzusage von 2009 zurückgezogen. Damit klafft eine Lücke von rund zwei Millionen Euro im Finanzierungsplan.
• Wie reagiert die Stiftung?
Dirk Justus, Vorsitzender der Stiftung, äußerte sich verhalten: Gespräche fänden gerade wieder statt. Doch noch immer sei die Finanzierung nicht geklärt.
• Was sagt die Politik?
Das wird sich im Hauptausschuss am Donnerstag, 11. Dezember, ab 18 Uhr im Kollegiensaal, Platz der Republik 1, entscheiden.
• Was ist Thema der Sitzung?
Die Stiftung bietet an, die laufenden Betriebskosten für das ehemalige Gartenbauamt bis zum 31. Dezember 2015 zu übernehmen. Damit will sie signalisieren, wie ernsthaft es ihr nach wie vor mit dem Projekt ist. Diese Zeit will sie nutzen, um die fehlenden Mittel für das Museum einzuwerben.
Stimmt die Politik zu, wird der Stiftung das Gebäude samt Kosten bis zum 30. September 2015 überlassen.
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