Zu Besuch bei der Kräuterhexe

Attraktiv, fröhlich und voller Wissen: Anne Hentschel ist nicht nur amtlich anerkannte Kräuterhexe, sondern arbeitet auch als Therapeutin in Blankenese.

Anne Hentschel kennt sich mit Kräutern aus und gibt ihr Wissen auch als Therapeutin weiter

Blankenese - Hexen wohnen im Wald, haben eine Warze auf der Nase und einen Buckel? Ach was! Anne Hentschel ist eine junge, attraktive Frau – und Kräuterhexe. Mitten in Blankenese.
„Lange, rote Haare habe ich ja. Und ich ziehe meistens Röcke an. Von daher entspreche ich ja ein ganz klein bisschen dem Vorurteil“, schmunzelt sie, während der Schalk nur so aus ihren blauen Augen blitzt. Sie sitzt entspannt auf ihrem Stuhl, trinkt einen Kräutertee und erklärt erst einmal, woher das Wort „Hexe“  kommt: „Hexe ist eine, die auf der Hecke sitzt. Also auf der Eingrenzung zwischen dem Garten und dem Wald, zwischen dem Zivilisierten und dem Wilden. So verstehe ich mich auch. Ich vermittle zwischen uraltem Wissen, beispielsweise über Kräuter, und dem rational gesteuerten, hektischen Alltag.“
Seit ihrem 15. Lebensjahr beschäftigt sich Anne Hentschel mit indianischer Pflanzenheilkunde. „Seitdem habe ich viel darüber erfahren, wie Pflanzen nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Seele des Menschen wirken“, blickt sie zurück. Doch dieses Wissen gab es nicht umsonst. „Ich musste mich meinen eigenen Ängsten stellen, sie als Teil meiner Person begrüßen.“
Jahr für Jahr  drang Anne Hentschel immer tiefer in das fast vergessene Wissen über die energetische Wirkkraft von Kräutern ein. „Vieles davon ging im Mittelalter verloren, als weise Frauen und Hebammen als Hexen verbrannt wurden“, bedauert sie.
Ihr Wissen gibt Anne Hentschel ganz bodenständig als Heilpraktikerin und Therapeutin in ihrer Praxis weiter - und hat einen Totelschädel im Regal, um die Funktion der Hirnregionen zu erklären. „Stell Dir vor, dein Körper ist eine Autobahn. Wenn es Baustellen gibt oder die Straße schlecht ist, kommt es zu Staus, es gibt Unfälle und der Verkehr stockt. Genauso funktioniert der Körper mit seiner Kraft und Lebensenergie. Ich mache die Straße wieder heil, löse Staus auf und mache die Baustellen weg. Die Kraft kann wieder fließen.“
Damit man auch zu Hause die heilende Kraft der Kräuter nutzen kann, stellt Anne Hentschel für ihre Patienten Tees, Tinkturen und Cremes aus Kräutern her. „Ich habe sogar einen Kräuterschein, ausgestellt von der Handelskammer. Ich bin also eine amtlich anerkannte Kräuterhexe“, schmunzelt sie.
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