Wo gibt es bloß eine Altona-Fahne?

Reinhard Möller vom Festausschuss nimmt Maß für das Aufstellen der Stuhlreihen.

Der Bürgerverein Flottbek-Othmarschen feiert am 28. Januar 2013 sein 65-jähriges Jubiläum

Nur noch gut fünf Wochen, dann ist es so weit: Der Bürgerverein Flottbek-Othmarschen (BVFO) feiert am Montag, 28. Januar, sein 65-jähriges Bestehen. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, sagt Manfred Werner, Erster Vorsitzender des Vereins.
„Wir werden das große Ereignis mit einem Empfang ab 11 Uhr in der Aula der Volkshochschule hier in der Waitzstraße feiern“, freut sich Elke Pöttger schon jetzt. „200 Gäste haben wir eingeladen. Unter den Festrednern werden sowohl der jetzige Bezirksamtsleiter Jürgen Warmke-Rose sowie Peter Strenge, einer seiner Vorgänger im Amt, sein“, so die Mitarbeiterin im Arbeitskreis (AK) Öffentlichkeitsarbeit.
Doch bevor die Gäste den Festrednern lauschen können, gibt es noch einiges zu tun. „Ich habe die Aula ausgemessen und einen Plan gezeichnet. Denn wir brauchen Platz für 100 Stühle. Außerdem müssen wir uns noch überlegen, wo das Klavier hinkommt und wo das Rednerpult am besten steht“, so Reinhard Möller, Mitglied des Festausschusses.
Auch Annemarie Förster wirbelte bereits hinter den Kulissen auf der Suche nach einer Altona-Fahne für das Jubiläum. „Mein Problem war: Die Fahne muss für einen Raum, nicht für einen Fahnenmast geeignet sein. Glücklicherweise wurde ich im Altonaer Stadtarchiv fündig, dort gibt es eine Altona-Fahne. Der Leiter des Archivs, Wolfgang Vacano, leiht sie uns“, freut sie sich.
Zum Jubiläum wird eine Festschrift erscheinen. „Anfang Januar wird sie fertig sein. Auf 24 Seiten wird nicht nur Einblick in die Geschichte unseres Bürgervereins gegeben, sondern es werden auch interessante Persönlichkeiten vorgestellt, wie den ersten Literaten in Groß Flottbek, Lucas Andreas Staudinger“, gibt Werner einen Überblick.
Während des Jubiläums können Fotos und Schautafeln zur Geschichte von Flottbek und Othmarschen betrachtet werden. „Die meisten Exponate stammen aus der Sammlung von Kurt Bobardt, der die Fotos in jahrzehntelanger Arbeit zusammengetragen hat“, erklärt Jürgen Senger, der den Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit im BVFO leitet.
Mit dem Jubiläum ist eine Besonderheit verbunden: Gefeiert wird die Wiedergründung des Bürgervereins Ende Januar 1948. „Der Vorgängerverein hat sich in der NS-Zeit aufgelöst. Die Bürger wollten sich der Diktatur nicht unterordnen“, so Manfred Walter.
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