Wo geht´s denn zur Elbe?

Ronald Holst, Vorsitzender des Förderkreises Historisches Blankenese, Jürgen Schröder und Jürgen Kömpe (v.l.) haben eine der insgesamt zehn Info-Tafeln auf dem Rasen gegenüber der Kirche aufgestellt. (Foto: pr)

Der Förderkreis Historisches Blankenese stellt im Ort zehn Info-Tafeln auf

Karin Istel, Blankenese
Wissen Sie, wo die Elbe ist?“ Suchend spricht eine südländische Touristin an der Kreuzung Blankeneser Bahnhofstraße/Oesterleystraße eine Passantin an. Nach einer kurzen Wegbeschreibung verabschiedet sie sich dankend und macht sich mit ihren Begleiterinnen auf Richtung Elbstrand. Damit Touristen zukünftig ihren Weg einfacher finden, stellt der Förderkreis Historisches Blankenese insggesamt zehn Infotafeln im Ortskern auf, die die Sehenswürdigkeiten des ehemaligen Fischerortes erklären und den Weg dorthin weisen.
„Im nächsten Jahr wird es viele internationale Veranstaltungen hier in Hamburg geben, wie beispielsweise den Evangelischen Kirchentag und die Internationale Bauausstellung. Hundertausende Besucher werden nach Hamburg kommen und sich bestimmt auch Blankenese ansehen wollen. Doch schon heute finden die meisten Fremden nicht den Weg vom Bahnhof zum Treppenviertel“, weiß Ronald Holst vom Förderkreis Historisches Blankenese. „Da wollen wir mit unseren Tafeln helfen. Und obendrein vermitteln die Tafeln Wissenswertes über die Highlights des alten Fähr- und Fischerdorfes.“
So wird eine der Tafeln beispielsweise in der Elbterrasse Nummer 8 stehen und Wissenswertes über das Fischerhaus zeigen. Die Säulen mit den schwarzweiß bedruckten Bildtafeln sind etwa 90 Zentimeter hoch und bieten im Querformat A2 einen Einblick in die wechselvolle Geschichte des Hauses. Diese sowie alle weiteren Tafeln sind mit einer Grafitti-abweisenden Beschichtung versehen.Jede Tafel kostet „gut 812 Euro“, so Holst und wurde gespendet. Das Bezirksamt Altona hat die Genehmigung zum Aufstellen der Tafeln erteilt.
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