Weg mit der Bruchbude!

Die jetzige DLRG-Station ist marode und verwittert, verfügt noch nicht einmal über einen Wasseranschluss und damit Toiletten. (Foto: pr)

Wittenberger Elbstrand: Die DLRG-Wachstation wird abgerissen ­– Neubau an gleicher Stelle geplant

Wittenbergen - Sie sieht aus wie eine verwitterte Pommesbude: die DLRG-Station (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) am Wittenbergener Elbstrand. Das soll sich bald ändern: Ein flotter Neubau an gleicher Stelle ist geplant. Geld dafür gibt es von der Hamburgischen Bürgerschaft.
Die Station wurde in den 60er Jahren gebaut. Wasseranschluss? Toilette? Fehlanzeige! Die ehrenamtlichen DLRG-Helfer mussten auf einen benachbarten Parkplatz gehen, um dort in einem Container zu duschen oder die Toilette zu nutzen.
„Die DLRG-Station ist seit langem marode und genügt nicht einmal einfachen Mindeststandards“, bringt es SPD-Mann Hendrik Sternberg, Mitglied im Haushalts- und Vergabeausschuss der Altonaer Bezirksversammlung, auf den Punkt. Kein Wunder, dass sich die ehrenamtlichen DLRG-Helfer nicht gerade um einen Dienst in der Bruchbude rissen.
Jetzt ist hier ein Neubau geplant. Etwas näher am Wasser soll eine neue Station in Modulbauweise mit Holzfassade errichtet werden. Sie wird auf Rammpfählen aus Stahl und Beton stehen und natürlich über einen Wasseranschluss und Toiletten verfügen. „Das ist eine immense Steigerung des Komforts für die Mitarbeiter“, sagt Architekt Simon Ranzenberger, der im Büro Sibylle Kramer Architekten (SKA) das Projekt leitet. Die alte DLRG-Station wird komplett abgerissen.
Insgesamt wird der Neubau 300.00 Euro kosten. 150.000 Euro wird die DLRG übernehmen. Die Hamburgische Bürgerschaft stellt 100.000 Euro aus Restmitteln des Programms Hamburg 2010 (SIP-Fonds) bereit. Weitere 50.000 Euro wird der Bezirk Altona voraussichtlich dazuschießen. „Die DLRG leistet am Elbstrand hervorragende Arbeit. Das ist wichtig für die Sicherheit der Badegäste. Um auch zukünftig vor Ort eine Badeaufsicht zu gewährleisten, werden wir jetzt dieses wichtige Neubauprojekt auf den Weg bringen", freut sich Anne Krischok, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete für den Hamburger Westen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.