Wandern ohne nasse Füße

Der Wanderweg zwischen dem Leuchtturm Wittenbergen und der Landesgrenze wird nach der Frostperiode erneuert. (Foto: Foto: markus kräft/ pixelio)

Der Wanderweg am Elbufer zwischen dem Leuchtturm Wittenbergen und der Landesgrenze wird erneuert

Elbvororte - Der Wanderweg entlang der Elbe zwischen dem Leuchtturm Wittenbergen und der Landesgrenze wird in Kürze in Schuss gebracht. Sobald es keinen Frost mehr gibt, sollen die Arbeiten starten. 40.000 Euro wird das Bezirksamt Altona für die Instandsetzung ausgeben. Das Geld stammt aus dem Topf „Regionalpark Wedeler Au“.
Der Grandbelag wird auf dem 1,4 Kilometer langen Weg erneuert. „Das letzte Mal, dass der Belag erneuert wurde, ist schon Jahre her“, so Kerstin Godenschwege. Die Pressesprecherin des Bezirksamtes fährt fort: „An einigen Stellen stehen öfters Pfützen, und es ist matschig. Das Wasser kommt dort den benachbarten Hang hinunter. An diesen Stellen werden neben dem Weg Rinnen angelegt, so dass das Wasser besser abfließen kann. Die nassesten Abschnitte des Weges werden gepflastert.“
Warum wird wieder Grand verlegt und nicht alles gepflastert? „Zum einen fügt sich Grand in die Landschaft besser ein, zum anderen käme die
Pflasterung des gesamten Weges erheblich teurer“, so die Pressesprecherin.
Eine Beleuchtung wird es auch nach der Sanierung nicht geben. „Der Weg ist ein Wanderweg, also ein naturnaher Weg, der meis-tens tagsüber begangen wird. Da ist eine Beleuchtung nicht erforderlich“, so die Behördensprecherin.
Der Elbwanderweg liegt zwar in Hamburg, gehört aber zum Nationalpark Wedeler Au. Das über 5.100 Hektar große Gebiet reicht auf Hamburger Seite vom westlichen Blankenese über Sülldorf, den Klövensteen und Rissen. „Der Elbuferwanderweg ist der beliebteste Wanderweg im Regionalpark“, so Godenschwege. Das Geld für die Sanierung stammt deshalb aus Sondermitteln für den Regionalpark. Hamburg stellte im Jahr 2010 für die Wedeler Au 335.000 Euro zur Verfügung.

Infos zur Wedeler Au:
Im Westen Hamburgs haben sich fünf Gemeinden Schleswig-Holsteins – Wedel, Holm, Appen, Pinneberg und Schenefeld – sowie der Bezirk Hamburg-Altona zum länderübergreifenden Regionalpark Wedeler Au zusammengeschlossen. Der Regionalpark ist eine freiwillige Kooperation und kein rechtlich abgesichertes Schutzgebiet. Gemeinsame Projekte sollen zwischen Natur, Naherholung und Wirtschaft vermitteln und sie nachhaltig fördern. Der Regionalpark Wedeler Au ist ein Modellprojekt der Metropolregion und soll als Vorbild für die Einrichtung weiterer Regionalparks dienen.
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