Verseucht Phosphat die Elbe?

Mit ihrer Arbeit „Phosphat - Anthropogener Eingriff in das Ökosystem der Tide-Elbe" konnten die Zwillinge Benjamin und Jonas Jacob Miesner vom Gymnasium Hochrad den Regionalwettbewerb Mitte bei „Jugend forscht“ für sich entscheiden. (Foto: lars berg)

18-Jährige Zwillinge gewannen den Regionalwettbewerb Mitte bei „Jugend forscht“ mit ihrer Arbeit

Hamburg-West - Roboter-Assistenten, Lärm im Klassenzimmer und Phosphat in der Elbe: Bei den drei regionalen Nachwuchs-Wettbewerben „Jugend forscht“ (Schüler ab 15 Jahren) und „Schüler experimentieren“ (Schüler ab der vierten Klasse bis zu 14 Jahren) belegten das Gymnasium Hochrad und das Gymnasium Rissen erste Plätze.
Die Forschungsthemen zeigten eine spannende Bandbreite aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik und Informatik, Physik und Technik.
Im Fachgebiet Biologie konnten sich im Regionalwettbewerb Mitte bei DESY die Zwillinge Benjamin und Jonas Miesner aus dem Gymnasium Hochrad den ersten Platz sichern. Die 18-Jährigen beeindruckten die Jury mit ihren Forschungen zu „Phosphat - Anthropogener Eingriff in das Ökosystem der Tide-Elbe“. Den zweiten Platz belegte Friederike Sievers. Die Hochrad-Gymnasiastin nahm das „Ökosystem des Mühlenberger Lochs - Untersuchung der Konsequenzen der partiellen Zuschüttung“ genau unter die Lupe.
Bei den jüngeren Forschern konnten der 14-jährige Jan Burgemeister und die 13-jährige Marleen Vidal vom Gymnasium Rissen die Jury des Regionalwettbewerbs im Volkspark von ihrem Forschungsergebnissen im Bereich Chemie begeistern. Sie erreichten Platz 1 mit ihren vergleichenden Untersuchungen von Wald-, Feld- und Wiesenböden. Mit dem zweiten Platz wurden Darya Yazdani und Valesca von Usslar vom Gymnasium Hochrad für ihre Forschungen zu der Frage „Wie schützen sich Bäume vor Verrottung?“ belohnt.
„Es ist beachtenswert, mit welcher Motivation die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Arbeiten präsentieren - es ist erstaunlich, welche Leistungen dabei gezeigt werden“, lobte DESY-Direktor Prof. Helmut Dosch.
Die Besten aus allen drei Hamburger Regionalwettbewerben treten Anfang April im Landeswettbewerb bei Airbus gegeneinander an. Wer es hier schafft, fährt Ende Mai zum Bundeswettbewerb nach Leverkusen.
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