Tagsüber Polizeirevier, nach Feierabend in der Natur

Jens Lodahl (l.) ist der neue Chef des Polizeikommissariats (PK) 26 im Blomkamp in Osdorf. Ihm zur Seite steht sein Stellvertreter Torsten Ley. Foto: rs

Jens Lodahl ist der neue Revierchef für die Elbvororte

Von Reinhard Schwarz. Er ist der neue Chef von 120 Polizeibeamten und trägt Verantwortung für die Sicherheit von 84.000 Menschen in den Elbvororten: Jens Lodahl. Als neuer Revierleiter des Polizeikommissariats (PK) 26 am Blomkamp ist der 44-Jährige zuständig für die Stadtteile Osdorf, Iserbrook, Nienstedten, Blankenese und Sülldorf. Seine Vorgängerin, Kornelia Marquardt, wechselte zum PK 36 in Bramfeld.
Revierchef Jens Lodahl ist es gewohnt, mit Verantwortung umzugehen. Zuletzt war er Leiter der Verkehrsstaffel Innenstadt-West und damit auch polizeilicher Ansprechpartner für die Überdeckelung und den Ausbau der Autobahn A7.
„Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen“, sagt Lodahl. Herausforderungen in polizeilichen Führungspositionen hatte der bei Hannover geborene Niedersachse bisher mehr als genug. So war der verheiratete Vater eines achtjährigen Jungen von 1997 bis 2002 im PK 11 in St. Georg im Einsatz gegen die offene Drogenszene am Hauptbahnhof. „Das war schon eine interessante Zeit“, erinnert er sich.
Doch danach ging es wieder an die Schule: An der Polizeiführungsakademie qualifizierte sich Lodahl für den höheren Polizeivollzugsdienst, wie die amtlich korrekte Bezeichnung lautet. Den Beruf des Polizisten habe er „von der Pike auf gelernt“. Mit 19, nach dem Abitur, ging Lodahl nach Hamburg, absolvierte die Polizeischule in Alsterdorf.
Sich selbst bezeichnet der neue Revierchef als „entscheidungsfreudig“, doch berät er sich auch mit seinem Stellvertreter Torsten Ley. „Ich bin ein
Teamplayer. Es ist für mich wichtig, die Mitarbeiter miteinzubeziehen.“
Von dem stressigen Dienst erholt sich der mittlerweile in Niendorf lebende Polizist bei der Gartenarbeit. „Ich gehe gern Wandern, am liebsten in den Alpen.“ Wenn es nicht gerade die Alpen sind, begnügt er sich auch schon mit dem Harz. „Ich bin einfach gerne in der Natur.“ Führungsverantwortung heißt auch: viele Sitzungen. Um fit zu bleiben, geht Lodahl regelmäßig drei Mal die Woche ins Sportstudio.
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