Sie ist "die Königin der Spannung"

Wochenblatt-Redakteurin Anna Sosnowski im Gespräch mit Bestseller-Autorin Mary Higgins Clark, die in Hamburg ihren neuen Thriller „Ich folge deinem Schatten“ vorstellte.

Das Wochenblatt traf Mary Higgins Clark zum Interview

Altona Nach zehn Jahren war sie wieder einmal in Hamburg:Mary Higgins Clark. In der Altonaer Kulturkirche stellte sie ihren neuesten Thriller „ich folge Deinem Schatten“ vor. Doch wer ist die Frau hinter den Bestsellern? Das Elbe Wochenblatt hat die Amerikanerin zum Interview getroffen.
„Ich hatte einen geschäftigen Tag“, schmunzelt die zierliche Frau. Nach nur vier Stunden Schlaf ist sie an diesem Tag von Wien nach Hamburg geflogen. „Ich bin jetzt zum dritten Mal in Hamburg, vor zehn Jahren zuletzt. Leider musste ich damals meinen Aufenthalt hier abbrechen, weil ich eine Bronchitis bekam“, erinnert sie sich.
Sie liebt Hamburg - „alles ist hier so auber udn ordentlich“ - und den Blick aus ihrer Suite auf die Alster.„Auch in Amerika habe ich zwei Wohnungen mit Blick auf das Wasser“.
Doch die Bestsellerautorin liebt nicht nur das Wasser, sondern auch die Spannung. „Seit meinem elften Lebensjahr las ich gern spannende Geschichten. Später waren meine ersten Kurzgeschichte, die ich verkaufte, eine Suspense Story“, erinnert sich die „Queen of Suspense“, die mittlerweile 80 Millionen Bücher allein in den USA verkaufte.
Ihre Ideen bekommt Mary Higgins Clark durch wahre Verbrechen. Sie sammelt Zeitungsausschnitte darüber in ihrer Schreibtischschublade und fügt sie zu einer Handlung zusammen, „die von menschlichem Interesse“ ist.
Auffällig:In fast allen ihrer 42 Bestseller sind starke Frauen mit interessanten Berufen die Hauptpersonen. „Ich habe schon immer angenommen, dass eine Frau eine andere Frau besser versteht. Und ich kann eine Geschichte einfach besser aus der Sicht einer Frau erzählen.“ Das ihr das bestens gelingt, zeigt ihre weltweit meist weibliche Leserschaft. „Über 65 Prozent meiner Leser sind weiblich.“
Auch in der Kulturkirche Altona waren nur eine handvoll Männer unter den 170 Besuchern - und einen hatte Clark selbst mitgebracht:ihren zweiten Ehemann John Conheeney.
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