Schätze entlang der Elbe

Haus Gratenau an der Elbchaussee 411:Das Nienstedtener Haus wurde von den Architekten Erich Elingius und Gottfried Schramm geplant. (Foto: pr)

Noch bis Mitte September werden im Jensich Haus Fotografien von Villen und Landhäusern in den Elbvororten ausgestellt

Klein Flottbek - Sie sehen prächtig aus - und man wünscht sich während des Sonntagsspazierganges, auch einmal darin wohnen zu dürfen:die Villen und Landhäuser in den Elbvororten. Im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2012 zeigt die Hamburger Architektenkammer im Jenisch Haus die Ausstellung „Villen und Landhäuser. Bürgerliche Wohnkultur in den Hamburger Elbvororten 1900 bis 1935“.
Das erste Drittel des 20. Jahrhunderts war politisch eine schwierige Zeit:Das Kaiserreich ging unter, die Republik wurde ausgerufen, und anschließend verbreitete die NS-Diktatur Angst und Schrecken. Gleichzeitg entwickelte sich die großbürgerliche Gesellschaft zu einer gleichgeschalteten Gesellschaft.
Wer in dieser Zeit in Hamburg als Architekt einen Namen hatte, baute auch Wohnhäuser in den Elbvororten. Die Bauten und Gartengestaltungen namhafter Architekten und Gartenarchitekten wurden von wichtigen regionalen Architekturfotografen aufgenommen und waren in zeitgenössischen Publikationen über Hamburg hinaus präsent.
In der Ausstellung werden zeitgenössiche Fotos ausgewählter Villen gezeigt und gewähren so einen Einblick in das Selbstverständnis einer (groß-) bürgerlichen Gesellschaft.
Übrigens:Vom Ausstellungsort, dem Jenisch Haus, lässt es sich hervorragend zu einer Tour zu den „Villen und Landhäusern“ in den Elbvororten starten.

Villen und Landhäuser.
Bürgerliche Wohnkultur in den Hamburger Elbvororten 1900 bis 1935
Jenisch Haus
Baron-Voght-Straße 50
bis 16. September
di-so 11-18Uhr
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