S-Bahnhof Iserbrook: Stufe brach ab, Mann stürzte schwer

Peter Ralf stellt den Unfall auf der maroden Treppe zum Iserbrooker Weg nach: Als ein Stück aus der viertletzten Stufe brach, konnte er sein Gleichgewicht nicht mehr halten und fiel. Rücken- und Knieverletzungen waren die Folge.
Iserbrook
An diesen Heimweg wird Peter Ralf sich noch lange erinnern: Von der S-Bahnstation Iserbrook ging er die Treppe zum Iserbrooker Weg hinunter. Auf der viertletzten Stufe passiete es: Die Kante der Stufe brach unter ihm ab, er stürzte und verletzte sich. Doch nicht nur diese Stufe ist marode. Die Treppe ist in einem allgemein schlechten Zustand. Warum kümmert sich die Bahn als Eigentümerin nicht darum?
Der Landschaftgärtner Peter Ralf ging wie üblich die zweite Treppe nach der Fußgängerbrücke hinunter. Als er nur noch vier Stufen vor sich hatte, passierte es: Als er auf die Kante der Stufe trat, brö-ckelte ein größeres Stück einfach unter ihm ab. Ralf rutschte mit dem rechten Fuß ab, versuchte sich noch mit der linken Hand am Geländer festzuhalten, doch vergeblich. Er fiel mit voller Wucht auf die unteren Stufen. „Ich habe mich ganz kräftig hingesetzt“, erinnert er sich.
Die Folge des Sturzes: Schmerzen, besonders im unteren Rückenbereich. „Ich war beim Arzt. Der diagnostizierte bei mir einen verstauchten Rücken und ein geprelltes Knie. Auch mein Fuß ist dick geworden. Das sind schöne Schmerzen“, bemerkt er grimmig und erwägt, Schmerzensgeld einzuklagen.
Die Treppe ist marode. Fast jede der 22 Waschbetonstufen hat einen Riss. Die Steine sind schlecht verfugt. Als Mitarbeiter des Elbe Wochenblattes die Treppe hinunter gehen, bricht wie bei Peter Ralf ein Stück aus einer Stufe heraus. Zum Glück stürzt niemand.
Die Bahn, die die Treppe verkommen ließ, wird auf Nachfrage des Elbe Wochenblattes aktiv. „In dieser Woche findet die Reparatur statt. Der Auftrag wurde bereits erteilt. Wir werden dafür voraussichtlich 2.000 Euro ausgeben“, verspricht Bahn-Pressesprecher Egbert Meyer-Lovis.
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