Puzzle zeigt die Spenden an

Clarita Loeck hofft , dass weiterhin viele Hamburger das Emmaus-Hospiz unterstützen und spenden. (Foto: pr)

Geplantes Emmaus-Hospiz braucht noch 650.000 Euro für den ersten Finanzierungsbaustein

Gaby Pöpleu, Blankenese

Schemenhaft kann man das neue Emmaus-Hospiz neben der Kirche am Markt schon erkennen: Ein großes Schild mit Bauzeichnung vor dem Pastorat der Blankeneser Kirche zeigt in Form eines Puzzles den Stand der Spenden an: Rund 100.000 Euro haben die Hamburger schon für ein christliches Hospiz in Blankenese gespendet. 650.000 fehlen noch als wichtiger Grundstein für die Finanzierung.
„Sonst wird die laufende Belastung für den Blankeneser Hospizverein zu groß“, erklärt Vereinsvorsitzende Clarita Loeck. Denn insgesamt sind immerhin 3,5 Millionen Euro aufzubringen. Aber die restliche Summe wird über Banken finanziert und kann vom Verein geschultert werden.
Mit dem Geld wird seit Mai das ehemalige Ärztehaus in der Godeffroystraße 29 zum Hospiz um- und angebaut. Ab Ende 2016 sollen hier zehn sterbende Menschen begleitet und gepflegt werden, denen keine Therapie mehr helfen kann. Das Haus nennt sich „christlich“, steht aber allen Menschen - mit oder ohne christlichem Bekenntnis offen. „Mit ‘christlich’ meinen wir eher die Haltung derer, die hier arbeiten“, sagt Clarita Loeck. Die Pfleger, Ärzte, Helferinnen und Seelsorger sollen im Sinne der christlichen Nächstenliebe das Sterben erträglich, würdig und geborgen gestalten.
Wichtig ist dem Trägerverein die Nähe des Hauses zur Kirche am Markt: „So kann man immer die Kircheglocken hören - das vermittelt auch Geborgenheit“, meint Clarita Loeck.
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