Polizei bleibt in Rissen

Die Außenstelle des Polizeikommissariats (PK) 26 in Rissen bleibt erhalten. So sind die Polizisten nicht nur zu einer Verkehrskontrolle schnell vor Ort. (Foto: pr)

Aber: Haus in der Rissener Dorfstraße 40 soll verkauft werden

Rissen - Seit 1974 gibt es sie in Rissen: die Polizeidienststelle in der Dorfstraße 40. Doch die Außenstelle des Polizeikommissariats (PK) 26 könnte bald dicht machen. Die Stadt will das 1959 gebaute Haus entweder sanieren oder samt Grundstück verkaufen.
Die Rissener fühlen sich sicher, sind drei Beamte montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und sonnabends von 8 bis 13 Uhr vor Ort für sie da. Ansonsten ist das PK 26 zuständig. „Das ist eine ganze Ecke entfernt“, erklärt Polizeipressesprecher Andreas Schöpflin die Notwendigkeit der Außenstelle.
Doch das Haus ist marode. Die Finanzbehörde als Eigentümerin des Grundstückes denkt darüber nach, das Grundstück samt Haus zu verkaufen. „Das ist bisher noch nicht entschieden“, wiegelt Björn Domroese von der Finanzbehörde ab. Auch eine Sanierung des Gebäudes käme in Frage. Doch die ist teuer, und Hamburg hat kein Geld.
Ob Sanierung oder Neubau: Wird es während und nach Abschluss der Bauarbeiten noch eine Polizeistation in Rissen geben? „Wir wollen in Rissen Präsenz zeigen und mit Polizeibeamten vertreten sein“, beruhigt Polizeisprecher Schöpflin. „Es wird erwogen, alternativ zur denkbaren Sanierung, die Polizei in einen Neubau zu integrieren“, versichert Domroese.
Kann Domroese schon jetzt etwas zum neuen Gebäude sagen? „Es sind bisher keine konkreten Planungen bekannt“, so der Pressesprecher der Finanzbehörde.
Aber nicht nur die Polizei, auch der ASB und eine Seniorentagsstätte sind in dem maroden Gebäude untergebracht. Wohin diese während der Bauarbeiten „ausgelagert“ und ob sie in den Neubau einziehen werden, ist bislang noch völlig unklar.
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