Pakete für krebskranke Kinder

Künstler Elmar Lause/Loony Lobster (Mi.), Hauke Knutzen und Gründungsmitglied Marlies Kleinwort packten einen Laster voller Spenden für die krebskranken Kinder im Bukarester Fundeni Hospital. (Foto: pr)

Künstler Loony Lobster packte Spenden für todkranke Kindern im rumänischen Kinderkrankenhaus Fundeni

- Elbvororte - Maler Elmar Lause, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Loony Lobster“, packte kräftig mit an und lud Paket um Paket voller Spielsachen und Kinderkleidung in den Transporter. Es waren alles Spenden für die Kinderkrebsstation des Bukarester Fundeni Krankenhauses und ein der Station angeschlossenes Waisenhaus. Hilfsbereite Elbvorortler waren dem Aufruf des Vereins „Sternschnuppe“ gefolgt und hatten Nützliches und Schönes im Einrichtungshaus Knutzen für die Kinder abgegeben. Dort wurden die Sachen für den langen Transport nach Rumänien unter anderem von Kirsten Fehlauer und Marlies Kleinwort vom Verein „Sternschnuppe“ sicher verpackt.
Die Zustände im dortigen Krankenhaus schilderte Strahlentherapeut Dr. Fabian Fehlauer, der auch Schirmherr der „Sternschnuppe“ ist: „In Europa gibt es viel Elend und medizinisch schlecht versorgte Kinder. Die Möglichkeiten für betroffene Kinder und Jugendliche sind doch manchmal furchtbar.“
Aufgrund finanzieller Notstände steht für die 15 krebskranken und stationär betreuten Kinder im Fundeni Kinderkrankenhaus lediglich eine Kinderkrankenschwester zur Verfügung. „Die notwendige Versorgung der Kleinen übernehmen die Eltern, wobei weder ein Sterilisationsgerät noch eine Waschmaschine oder die erforderlichen Medikamente für die Behandlungen oder das tägliche Essen gestellt werden können“, weiß Kirsten Fehlauer, Gründungsmitglied der „Sternschnuppe“.
Die Eltern der betroffenen Kinder kommen meist aus dem ganzen Land angereist, und übernachten dann mit im Krankenbett ihrer Kinder oder im Auto vor dem Krankenhaus. „Zustände, die wir uns kaum vorstellen können“, sagt Kirsten Fehlauer.
Deshalb hat es sich der Verein „Hamburger Sternschnuppe“ zur Aufgabe gemacht, mittellosen, krebskranken Kindern in medizinisch unterentwickelten EU-Ländern wie Rumänien eine Behandlung einschließlich Reise und Unterkunft in Hamburg zu ermöglichen. Noch in diesem Jahr soll wieder ein Kind aus Rumänien mittels Spenden in Hamburg therapiert werden.

Kontakt: www.hamburger-sternschnuppe.de
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