Otto hat ein Herz für Kinder

Die Gründungsmitglieder der „Hamburger Sternschnuppe“ Jenny Falckenberg-Blunck, Kirsten Fehlauer und Julian Wehmann (v.l.) packen gemeinsam mit dem Paten Otto Waalkes einen ganzen Laster voll mit Kinderspielzeug und Kinderbekleidung. (Foto: pr)

Komiker ist Pate der „Hamburger Sternschnuppe“, die krebskranken Kindern in Rumänien hilft

Karin Istel, Elbvororte
Otto Waalkes packte kräftig mit an und lud Paket um Paket voller Spielsachen und Kinderkleidung in den weißen Transporter. Es waren alles Spenden für die Kinderkrebsstation des Fundeni Krankenhauses in Bukarest. Hilfsbereite Elbvorortler waren dem Aufruf des Vereins „Sternschnuppe“ gefolgt und hatten Nützliches und Schönes im Landhaus Scherrer für die Kinder abgegeben. Dort wurden die Sachen für den langen Transport nach Rumänien von Kirsten Fehlauer, Julian Wehmann und Jenny Falckenberg-Blunck vom Verein „Sternschnuppe“ sicher verpackt.
Die Zustände im dortigen Krankenhaus schilderte Strahlentherapeut Dr. Fabian Fehlauer, der auch Schirmherr der „Sternschnuppe“ ist:„Die hygienischen Bedingungen sind bei weitem nicht auf dem neuesten Stand“, so der ärztliche Leiter des Strahlenzentrums Hamburg. Vor allem seien in Rumänien die Mittel für Therapien rar. „Im Fundeni Kinderkrankenhaus steht für die 15 krebskranken und stationär betreuten Kinder lediglich eine Krankenschwester zur Verfügung. Die Kleinen werden von den Eltern versorgt. Weder erforderliche Medikamente noch das tägliche Essen können vom Krankenhaus gestellt werden.“
Um krebskranken Kindern in medizinisch unterent-
wickelten EU-Ländern zu helfen, gründeten er und seine Frau Kirsten den Verein „Hamburger Sternschnuppe“.
Vor Ort werden die Mitglieder der „Sternschnuppe“ nicht nur die Spenden verteilen, sondern auch gleich das nächste Projekt in Angriff nehmen. „Die Eltern der krebskranken Kinder kommen meist aus dem ganzen Land angereist und übernachten dann am Krankenbett ihrer Kinder oder im Auto vor dem Krankenhaus. Manchmal finden sie auch einen Platz im Elternhaus. Das ist eine Wohnung in einem der nahen Plattenbauten. Eine skandinavische Stiftung unterhält sie, jedoch nur bis zum Jahresende. Dann soll die Wohnung verkauft werden“, so Kirsten Fehlauer besorgt. „Wir von der Sternschnuppe möchten die Wohnung für die Eltern erhalten und bitten dringend um Geldspenden. Wir alle wissen, wie wichtig es ist, in der Nähe unserer Kinder zu sein, wenn sie erkrankt sind“, appelliert sie an die Leser.


Kontakt:
Kirsten Fehlauer
info@hamburger-
sternschnuppe.de
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