Ölsperren liegen schon bereit

Voraussichtlich Ende der Woche wird das Wrack des vor Rissen mitten in der Elbe gesunkenen Schleppers geborgen. Der Schlepper, ein ähnliches Schiff wie in unserer Montage, liegt in bis zu zwölf Metern Tiefe. (Foto: Fotos/ Montage: ch/bernd sterzl/ pixelio/ki)

Gesunkener Schlepper „Heinrich Hübbe“ wird voraussichtlich Ende der Woche geborgen

Rissen - Der Schlepper „Heinrich Hübbe“ ist in der vergangenen Woche vor Rissen gesunken. Seine Bergung wird sich noch einige Tage verzögern, hieß es aus der Hamburg Port Authority (HPA). Zuvor müssten noch versicherungsrechtliche Fragen geklärt werden.
Die „Heinrich Hübbe“ wollte in der vergangenen Woche eine volle Schute am Schwimmbagger „Odin“ abholen. Doch der Schiffsführer unterschätzte anscheinend die Strömung. Laut Augenzeugen soll der Schlepper auf die Schute gerutscht und dann gesunken sein. „Der Schlepper nahm über das Heck Wasser und sank“, so Hauptkommissar Holger Vehren.
Der Kapitän konnte sich zuvor mit einem Sprung ins Wasser, der Maschinist mit einem Sprung auf den Bagger retten. Beide blieben unverletzt.
Derzeit liegt der Schlepper fast zehn Meter von der Fahrrinne entfernt in ungefähr zwölf Metern Tiefe auf Grund. Der Unglücksort ist mit Tonnen markiert. Die Schiffe können die Unglücksstelle problemlos passieren, da sie außerhalb der Fahrrinne liegt.
Der Schlepper hatte 4.800 Liter Diesel und 400 Liter Motorenöl in seinen Tanks. Nach ersten Erkenntnissen sind weniger als 100 Liter Kraftstoff ins Wasser gelaufen und haben sich sofort verflüchtigt, so Volker Dumann von der Umweltbehörde. Doch bei der Bergung des Schleppers, die für Ende der Woche geplant ist, könnte erneut Diesel auslaufen. Deshalb hat die Umweltbehörde sicherheitshalber am Ufer in der Nähe der Unglücksstelle Ölsperren bereitgestellt.
Der Schwimmkran „Odin“ wurde bereits am Freitag von der Unglücksstelle weggeschleppt.
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