Mit 65 ist er in den besten Jahren

Zur Vorbereitung auf das 65. Jubiläum des Bürgervereins Flottbek-Othmarschen (BVFO) schauen Elke Pöttger und Jürgen Senger (l.) vom AKÖffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit dem Ersten Vorsitzenden des Vereins, Manfred Werner, zur Überprüfung einiger Geschichtsdaten lieber nochmals in die Stadtteilchronik.

Der Bürgerverein Flottbek-Othmarschen feiert am 28. Januar 2013 sein großes Jubiläum

Gross Flottbek - Im Bürgerverein Flottbek-Othmarschen (BVFO) kreisen die meisten Gespräche um ein einziges Datum:den 28. Januar 2013. An diesem Tag hat Nicolas Sarkozy Geburtstag. Viel wichtiger ist aber:Der Bürgerverein Flottbek-Othmarschen feiert sein 65. Jubiläum.
„Wir werden das große Ereignis mit einem Empfang am 28. Januar 2013 ab 11 Uhr in der Aula der Volkshochschule hier in der Waitzstraße feiern“, freut sich Elke Pöttger schon jetzt. „200 Gäste haben wir eingeladen. Unter den Festrednern werden sowohl der jetzige Bezirksamtsleiter Jürgen Warmke-Rose sowie Peter Strenge, einer seiner Vorgänger im Amt, sein. Übrigens:Wir suchen noch Ehrenamtliche für die Organisation des großen Tages“, wirbt die Mitarbeiterin im Arbeitskreis (AK)Öffentlichkeitsarbeit um freiwillige Helfer.
Ebenfalls können Fotos und Schautafeln zur Geschichte von Flottbek und Othmarschen betrachtet werden. „Die meisten Exponate stammen aus der Sammlung von Kurt Bobardt, der die Fotos in jahrzehntelanger Arbeit zusammengetragen hat“, erklärt Jürgen Senger, der den AKÖffentlichkeitsarbeit im BVFO leitet.
Mit dem Jubiläum ist ein Geheimnis verbunden:Gefeiert wird die Wiedergründung des Bürgervereins Ende Januar 1948. „Der Vorgängerverein hatte sich in der NS-Zeit aufgelöst. Die Bürger wollten sich der Diktatur nicht unterordnen“, so Manfred Walter.
„Nach dem Krieg taten sich schon vor der Währungsreform 30 Bürger zusammen und wollten einen Verein ins Leben rufen, in dem man sich für den Stadtteil einsetzen und kulturell etwas tun konnte“, blickt Manfred Walter auf die Anfänge zurück. Schon ein Jahr später waren 450, sechs Jahre später sogar 1.000 Mitglieder im BVFO aktiv. Seine Blütezeit erlebte der Verein von 1971 bis 1978:Über 1.400 Mitglieder engagierten sich für den Bau eines Hallenbades. Als das Projekt scheiterte, verließen viele von ihnen enttäuscht den BVFO.
„Dem versuchte man über die Gründung zahlreicher Interessensgruppen entgegenzuwirken“, blickt Werner zurück. Das Konzept ging auf:Heute zählt der Verein 600 Mitglieder, die sich regelmäßig zu Gesprächen treffen und sich für den Stadtteil stark machen.
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