Million erreicht!

So soll das Hospiz in der Godeffroystraße 29 nach den Plänen des Architektenbüro SEHW aussehen. (Foto: pr)

Blankeneser Hospiz: Unbekannter Wohltäter hielt sein Versprechen und verdoppelte Spenden auf eine Million Euro

Blankenese - Es war wie im Weihnachtsmärchen: Im Dezember bot ein unbekannter Spender an, alle Spenden bis zu einer Höhe von 500.000 Euro, die bis Jahres-ende für den Bau des Blankeneser Hospizes eingehen würden, zu verdoppeln. Er hielt sein Versprechen: Eine Million Euro konnten jetzt auf dem Spendenkonto gut geschrieben werden.
„Wir sind einen Riesenschritt vorangekommen“, freut sich Clarita Loeck. Dabei sah es zunächst überhaupt nicht gut aus. „Wir stellten eine Säule im Vorgarten des Pastorates auf, an der die eingegangenen Spenden angezeigt wurden. Zuerst stieg der Zeiger kaum an. Doch zwischen Weihnachten und Silvester ging er dann sehr schnell nach oben“, freut sich die Vorsitzende des Blankeneser Hospizvereins. Zu den zahlreichen Einzelspenden kamen noch die Einnahmen aus dem Bene- fizkonzert von Stefan Gwildis zu Silvester. Insgesamt sammelten sich so 500.000 Euro an. Der unbekannte Wohltäter hielt sein Versprechen und legte nochmal 500.000 Euro drauf.
Jetzt hat der Verein insgesamt 2,5 Millionen Euro für den Bau des Hospizes zusammengebracht. Für den Bau werden noch vier Millionen Euro gebraucht. Die noch fehlenden 1,5 Millionen Euro will der Verein erst einmal über Kredite finanzieren. „Wir hoffen, dass wir jetzt kreditwürdig sind und noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen können“, so Loeck.
Das Hospiz soll in der Gode-ffroystraße 29 entstehen. In dem Anbau an das bereits bestehende Ärztehaus werden auf 600
Quadratmetern zehn Zimmer für sterbende und schwerkranke Menschen, Zimmer für Angehörige und ein Raum der Stille eingerichtet werden. Wichtig ist es Clarita Loeck zu betonen: „Das Hospiz ist für den gesamten Hamburger Westen.“
Doch mit dem Hausbau ist es nicht getan. Kredite müssen abbezahlt werden, die Versorgung der Schwerkranken gewährleis-tet sein. „Wir brauchen noch immer viele Spenden, auch später, wenn das Haus steht“, appeliert Clarita Loeck an die Großzügigkeit der Elbvorortler.
Gibt sie nicht doch einen Hinweis auf den unbekannten Wohltäter? „Der Spender will unerkannt bleiben. Das respektiere ich“, sagt sie und bewahrt Stillschweigen.
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