Mauer am Goßlers Park wird endlich repariert

Bauarbeiter setzen die Mauer in Stand. Da sie hierfür nur den Gehweg benötigen, wird an der Straße keine Ampel aufgestellt, um den Verkehr zu regeln. (Foto: ch)

Autofahrer müssen nicht mit Staus in Richtung Wedel rechnen

Fußgänger, die den Gehweg der Blankeneser Landstraße auf Seite des Goßlers Park nutzen wollen, kommen nicht weit: Nur bis zu den Treppen hinauf zum Park ist der Fußweg zu nutzen. Von der anderen Seite kann er nur bis zum Fußgängerüberweg auf Höhe der Kirschtenstraße begangen werden. Der Grund: Die Mauer zum Goßlers Park muss repariert werden, sonst sackt der Park nach und nach zum Gehweg hin ab. Doch Hamburg Wasser, die Baubehörde und der Bezirk stritten sich seit Spätsommer letzten Jahres, wer zu zahlen hat. Jetzt ist der Streit beigelegt. Die Arbeiten an der Mauer haben begonnen, denn die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) muss zahlen.
Die Steinmauer sieht desaströs aus: Der Putz ist großflächig herausgebrochen, die Mauer hat Risse, Pflanzen wuchern darin. Monatelang hat sich niemand um die Mauer gekümmert.
Zur Erinnerung: Die Blankeneser Landstraße wurde saniert. Nicht nur der Straßenbelag wurde vom Bezirksamt Altona erneuert, auch Hamburg Wasser verlegte einige Rohre. Die Bauarbeiten zogen die Mauer in Mitleidenschaft. Doch das Bezirksamt Altona wollte nicht zahlen, gab den Schwarzen Peter an Hamburg Wasser weiter, die dort Wasserleitungen verlegt hatten.
Auch die BWVI, die den Bauauftrag vergeben hatte, fühlte sich erst mal nicht für die Schäden verantwortlich. Doch sie zog den Kürzeren, sie muss zahlen. „Die Stützmauer ist Bestandteil der Hauptverkehrsstraße und fällt damit in die Zuständigkeit der BWVI“, räumt deren Pressesprecherin, Helma Krstanoski, ein.
Jetzt wird die Mauer für 80.000 Euro ausgebessert. „Wir rechnen mit einer Bauzeit von etwa acht Wochen“, so Kerstin Goden-schwege vom Bezirksamt Altona. Eine Ampel wird für den Autoverkehr an der Baustelle nicht aufgestellt. Die Bauarbeiter sind nur auf dem Gehweg, nicht auf der Fahrbahn tätig. Anschließend wird der Gehweg in Schuss gebracht. Im Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
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